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Schwedenbomben in Karibik-Steueroase

Niemetz: „Zahlen Steuern“

Schwedenbomben in Karibik-Steueroase

Sie alle tun es, um Steuern zu sparen: Queen Elizabeth II., US-Handelsminister Wilbur Ross und angeblich auch die berühmten Wiener Schwedenbomben.

Schon wieder platzte eine Bombe rund um umstrittene Steuertricks in der Karibik, auch diesmal führen die Spuren bis nach Wien. Laut dem gewaltigen Datenleck der Paradise Papers über Steuerschlupflöcher spannt sich ein Teil eines wirtschaftlichen Netzwerkes hinter den Schwedenbomben von Wien über die Schweiz, Bukarest und Malta bis hin zu den Cayman Islands.

schwedenbomben-karton-960-t.jpg © TZ ÖSTERREICH/Bruna

Niemetz: „Zahlen Steuern“

Dort sitzt das steuerbefreite Firmenkonstrukt Oryxa, das laut Paradise Papers dem Meinl-Imperium gehört. Und Meinl gehört die Schweizer Heidi Chocolat, die den Schwedenbombenhersteller Niemetz nach dessen Pleite 2013 übernahm. Niemetz hält fest: Alle Steuern und Abgaben werden in Österreich bezahlt, hier wird auch der größte Teil des Umsatzes erwirtschaftet.

>>>Nachlesen: Steueroasen kosten EU 60 Mrd. Euro

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