Amazon darf Paket-Drohnen testen

In den USA

Amazon darf Paket-Drohnen testen

Der Onlinehändler Amazon darf seine Paket-Drohnen nun doch in den USA testen. Vor wenigen Wochen wurde diesen Plänen noch ein Riegel vorgeschoben. Am Donnerstag (Ortszeit) erteilte die zuständige Luftfahrtbehörde FAA dem US-Unternehmen jedoch die Erlaubnis, die Miniflugzeuge im Freien zu testen und gab ein entsprechendes Zertifikat aus. Die Drohnen dürfen demnach nur bei Tageslicht und in maximal 122 Metern Höhe fliegen.

Sie müssen außerdem in Sichtweise desjenigen bleiben, der sie steuert. Dieser muss wiederum ein privates Pilotenzertifikat besitzen und bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllen.

Penible Berichterstattung
Die FAA fordert von Amazon außerdem, monatlich Angaben zur Zahl der Testflüge zu machen und über etwaige Probleme zu berichten. Amazon will mit den Drohnen Pakete noch rascher ausliefern. Wegen der bisher fehlenden Erlaubnis zum Test in den USA hatte der Versandhändler die automatischen Miniflugzeuge bisher im Labor und auf eigenem Versuchsgelände sowie in anderen Ländern getestet.

Anfang Dezember hatte sich der Konzern bei der FAA über die fehlende Erlaubnis für Drohnen-Tests in den USA beschwert. Amazon drohte damals damit, die Entwicklung der Geräte in ein anderes Land zu verlagern.

>>>Nachlesen: Amazons Zustell-Drohnen immer besser

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