Auch Red Bull setzt nun voll auf Twitter

Neue Einnahmequelle

© Red Bull/Screenshot: Twitter

Auch Red Bull setzt nun voll auf Twitter

Der beliebte Micro-Blogging-Dienst Twitter hat nun erstmals sein Konzept für Werbeanzeigen präsentiert. Die "Promoted Tweets" sind wie die Kurzbotschaften der Nutzer kurze Nachrichten - gesendet von Unternehmen oder Organisationen, "die ihre Vorzüge einer größeren Gruppe darstellen wollen", wie Twitter mitteilte.

Red Bull und Starbucks von Anfang an dabei
Erste Werbekunden sind die US-Elektronikmarktkette Best Buy, der Getränkehersteller Red Bull, die Filmstudios Sony Picture, die US-Fluggesellschaft Virgin America und die Kaffeehaus-Kette Starbucks. Twitter-Nutzer können 140 lange Botschaften senden, Interessierte können diese sogenannten Tweets abonnieren.

In Zukunft soll über den von einem Nutzer abonnierten Tweets jeweils eine der bezahlten Firmennachrichten angezeigt werden, wie der Twitter-Mitgründer Biz Stone mitteilte. Erstmals wurde der Plan im September 2009 präsentiert. Demnach sollen die Werbenachrichten klar als solche gekennzeichnet werden. Mit den "Promoted Tweets" versucht Twitter vor allem, seine Investoren zu beruhigen. Der Internetdienst hat zwar Millionen Nutzer weltweit, bisher fehlte dem Unternehmen allerdings ein Modell, um mit diesem Dienst Geld zu verdienen.

Neue Einnahmequellen sind notwendig
Twitters erste Einnahmequelle waren Verträge mit den Suchmaschinen von Google und Microsoft, die Twitter-Kurzbotschaften in Echtzeit in ihren Suchergebnissen anzeigen können. Medienberichten zufolge schrieb Twitter dank des Geldes aus diesen Verträgen im vergangenen Jahr erstmals seit der Gründung 2006 schwarze Zahlen.

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