Breitband-Initiative mit Glasfasernetz gestartet

"blizznet"

Breitband-Initiative mit Glasfasernetz gestartet

Das Extrabreitbandnetz der Wien Energie hat derzeit eine Gesamtlänge von rund 1.400 km, das entspricht in etwa der Entfernung von Wien nach Barcelona. Das heißt, rund 20 Prozent der Wiener Haushalte sind somit bereits in Reichweite. Zusätzlich wurden bereits 2.200 km vorbereitete Leerrohre verlegt, in die entsprechende Glasfaserkabel nur mehr eingezogen werden müssen. Wien Energie betreibt damit bereits heute das größte Glasfasernetz in Wien.

20 Prozent Nutzung nach Anschluss
Bei "blizznet" agiert die Wien Energie über das Tochterunternehmen Wienstrom als Netzanbieter und Netzbetreiber. Hat ein Kunde einen Vertrag abgeschlossen, legt Wienstrom als Netzbetreiber vom Basisnetz aus die Glasfaserleitung bis in die Wohnung und schließt eine sogenannte "blizznet"-Box beim Kunden an. Damit sind die Leistungen von "blizznet" abrufbar. Wienstrom geht davon aus, dass etwa 20 Prozent der 50.000 Haushalte, die an "blizznet" angeschlossen werden, dieses Angebot dann auch nutzen und Verträge abschließen.

"Open Access": Partner wählen
Das Netz selbst ist als Open Access-Netz konzipiert. Das bedeutet, dass das Extrabreitbandnetz allen Serviceprovidern diskriminierungsfrei und ohne Monopolbildung zur Verfügung steht. Die Open-Access-Partner (Provider) gewährleisten, dass über diese Plattform die vielfältigsten Services und Dienstleistungen, wie zum Beispiel Internet, Telefonie oder TV angeboten werden. Die EndkundInnen können so ihr gewünschtes Dienstleistungsunternehmen frei wählen und sind nicht mehr an einzelne Anbieter gebunden. Als Open Access Partner konnten bereits die Telekom Austria, und die Provider Neotel und Conova gewonnen werden.

780-mal schneller als ISDN
Über "blizznet" werden die Up- und Download-Raten von bis zu 100Mbits/s (Megabit pro Sekunde) zur Verfügung gestellt. Möglich wird das mit der innovativen Glasfasertechnologie. Dabei reisen die Daten nicht mehr über elektrische Impulse sondern jagen als Laserstrahlen durch Glasfaserkabel. "blizznet" ist damit 780-mal schneller als der ISDN-Anschluss und 16-mal schneller als ein ADSL-Anschluss.

Ein Rechenbeispiel: Um eine DVD mit 5 Gigabyte über das Internet herunterzuladen benötigt man mit einem 56kbit/s Modem rund 8 Tage. Ein Kabelmodem-Internetzugang von maximal 16,384Mbit/s schafft dies in 41 Minuten. Mit den möglichen 100Mbit/s bei "blizznet" ist ein Film in 6,6 Minuten am Rechner.

Nähere Infos zu "blizznet" gibt es unter der "blizznet"-Hotline 0800 508 800 bzw. im Internet unter: www.blizznet.at

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