Dell AIO-PC: Angriff auf den iMac

Dell vs Apple

Dell AIO-PC: Angriff auf den iMac

Ausgangspunkt für die Entwicklung des All-In-One (AIO) PCs war eine von Dell organisierte internationale Befragung von kleineren Unternehmen. Nach der Auswertung der Daten zeigte sich, dass bei diesen Firmen eine enorme Nachfrage nach kompakten Geräten, die nicht allzu viel Platz benötigen, herrscht. Die Befragten betonten jedoch, dass tragbare Geräte (Notebooks) nicht in der engeren Auswahl stehen. Eigentlich hätte sich Dell diese Befragung aber auch sparen können, da die einschlägigen Konkurrenten (Apple, Sony, Intel) bereits seit längerem AIO-PCs anbieten und deshalb ohnehin ein Konkurrenzprodukt dringend notwendig war. Laut Dell ist der neue Rechner das erste eigene Komplettsystem aus Rechner und Monitor, das speziell für die Anforderungen im Small-Business-Bereich konzipiert ist.

Vorteile
Der AIO-PC von Dell wird Teil der Vostro-Serie werden und voraussichtlich ab Ende August zu haben sein. Diese PC-Gattung bringt an Büroarbeitsplätzen einige Vorteile mit sich. Neben dem geringen Platzverbrauch entfällt beim Dell-AIO wie bei den Konkurrenten, dass scheinbar unvermeidbare Kabelwirrwarr. Denn das System wird ausschließlich mit drahtloser Technik ausgeliefert. Sowohl der Anschluss ans Internet, wie auch die Maus und Tastatur erfolgen über Funkwellen. Des Weiteren gehen AIO-PCs auch schonender mit den Ressourcen um. Insgesamt fällt der Stromverbrauch verglichen mit herkömmlichen Desktop-PCs um rund ein Drittel niedriger aus. Da die Maus und die Tastatur jedoch Batterien oder Akkus benötigen, relativiert sich dieser Vorteil wieder etwas, denn auch die müssen aufgeladen oder neu gekauft werden.

Nachteile
Aufgrund der Kompaktheit ergeben sich jedoch auch einige Nachteile. So verfügt der Dell AIO-PC über lediglich drei USB-Anschlüsse an der Rückseite. Und die "Befüllung" des seitlich ausfahrbaren DVD-Laufwerks benötigt in der Anfangsphase auch etwas Eingewöhnungszeit. Ansonsten sind alle gängigen Anschlüsse (Audie/Video, GB-Ethernet, PS/2-Schnittstellen) zumindest in einmaliger Ausführung enthalten.

Ausstattung
Des Weiteren lassen sich die neuen Dells mit Features wie einer speziellen Ausstattung für Videokonferenzen oder den Wi-Fi Standard 802.11 zum Business-tauglichen Rechner aufrüsten. Wie die meisten Konkurrenten verbaut auch Dell den bewährten Core-2-Duo Prozessor aus dem Hause Intel. Wie viel die neuen Geräte kosten werden wurde noch nicht bekannt gegeben.

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