EU fordert billigeres Datenroaming

Absurd hohe Tarife

 

EU fordert billigeres Datenroaming

Obwohl bereits mehrere Mobilfunkunternehmen angekündigt haben, ihre Preise für SMS und Datentransfer im EU-Ausland zu senken, ist die Europäische Union mit der Preispolitik noch nicht zufrieden: Die Preise für Datenroaming müssten in Europa jnoch deutlich sinken.

Am 1. Juli soll nun entschieden werden, ob gesetzliche Schritte notwendig sind - noch liegt es also an den Mobilfunkanbietern, die Preise von sich aus auf ein vernünftiges Maß zu senken. Erste Reaktionen aus der Handybranche ließen nicht lange auf sich warten: T-Mobile, Vodafone, KPN, Hutchison und Telefonica wollen freiwillig die Preise senken, um eine Verordnung zu verhindern.

Noch liegen die Kosten vor allem für Datenübertragungen weit auseinander: Pro heruntergeladenem Megabyte bezahlt man im Inland - je nach Tarif - oft nur mehr 1 bis 10 Cent, im Ausland verlangen die Anbieter dagegen 5 bis 11 Euro - das ist mehr als das 100fache!

Zaghafte Senkungen
Unter "günstigen" Datenroaming-Tarifen verstehen die Handyanbieter aber offenbar etwas anderes als die meisten Kunden: T-Mobile will beispielsweise ab Mitte des Jahres in den EU-Ländern nur mehr 2 Euro pro Megabyte berechnen - die Übertragung von 1 GB Daten (das entspricht etwa einem Spielfilm oder 200 hochauflösenden Fotos) schlägt so aber immer noch mit 2.000 Euro zu Buche.

Es geht auch billiger
Wie viel Spielraum die Mobilfunker bei der Preisgestaltung zu haben scheinen, zeigen auch die angekündigten Preissenkungen von KPN, Hutchison und Play. Die wollen im Laufe des Jahres ihre Datentarife im Ausland auf 25 Cent pro MB senken - angesichts dessen scheinen die aktuellen Tarife mit bis zu 11 Euro als reine Abzocke.

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