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Eklat um

Aufregung

Eklat um "Bomb Gaza"-Handy-Spiel

Ein Handy-Spiel, das die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen simuliert und Nutzer einlädt "Bomben zu werfen und zu vermeiden, Zivilisten zu töten", sorgt für Aufregung. Nun wurde das Spiel von Google aus dem App-Store gezogen, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag nach einer öffentlichen Gegenbewegung.

"Bomb Gaza" von PlayFTW entwickelt und immer noch als App auf Facebook zugänglich, simuliert den laufenden Konflikt zwischen Israel und der radikalislamistischen Hamas, die das Palästinensergebiet dominiert. Spieler lassen dabei Bomben aus einem Kampfjet fallen, während sie Raketen von Hamas-Kämpfern in schwarzen und grünen Masken ausweichen.

"Wir entfernen Apps aus dem Google-Angebot, die gegen unsere Richtlinien verstoßen", sagte ein Sprecher von Google. Das Spiel löste empörte Kommentare auf der Google-App-Store-Review-Seite sowie auf Facebook aus. Es wurde etwa 1.000 Mal seit seinem Start am 29. Juli heruntergeladen, berichtete die britische Zeitung Guardian. Facebook und PlayFTW reagierten zunächst nicht.

"Bomb Gaza" ist laut Guardian nicht der einzige Titel auf dem Android Store, der auf den anhaltenden Konflikt zwischen Israel und Palästinensern verweist. Es gebe auch ein Spiel namens "Gaza Assault: Code Red" (Gaza-Angriff, Anm.) und "Iron Dome".

Israel hatte vor vier Wochen einen Militäreinsatz gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen gestartet, um den Raketenbeschuss aus dem Palästinensergebiet zu stoppen und Tunnel der Hamas zu zerstören. Nach palästinensischen Angaben wurden seitdem mehr als 1.850 Palästinenser getötet. Auf israelischer Seite wurden in dem Konflikt 64 Soldaten und drei Zivilisten getötet.

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