Facebook-Gegner aus Graz offiziell gestartet

"connect" ist da

Facebook-Gegner aus Graz offiziell gestartet

Jetzt geht der heimische Facebook-Gegner „connect“ endlich an den Start. Damit geht für die Entwickler ein Traum in Erfüllung. Denn in dem Projekt steckt jede Menge Arbeit und auch ein hohes finanzielles Engagement. Doch nun ist es soweit: Nach über zwei Jahren Entwicklung und einer 1-Millionen-Euro-Finanzierung hat das Grazer Start-up e.com das laut eigenen Angaben erste soziale Netzwerk in Virtual Reality auf den Markt gebracht. connect ist ab sofort im Google Play Store und auf der Homepage (als öffentliche Testversion) verfügbar. Auf Kickstarter kann das VR-Netzwerk noch bis 15. September unterstützt werden.

Virtuelles Loft statt Timeline

connect wird, wie berichtet, nicht nur auf fast jedem Gerät in 2D, 3D oder Virtual Reality laufen, sondern verfügt auch über seinen eigenen Multi-Messenger (Integration von SMS, Mail, Facebook, etc.). „Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und End-to-end-Verschlüsselung stehen bei uns an oberster Stelle“, erklärt CEO Michael Schöggl. Statt der Timeline gibt es hier ein virtuelles Loft, in dem die User chatten, videotelefonieren, Spiele spielen, ihr virtuelles Haustier pflegen oder Fotos und Videos verschicken können. Das Loft gibt es natürlich auch in der App. Darin kann sich der User frei bewegen und an verschiedenen Stationen seinen Hobbys nachgehen. So steht der Schreibtisch für seine sozialen Kontakte, die Leseecke für Medien, der Fernse­her für Streaming-Möglichkeiten usw. Zudem lässt sich das gesamte Loft nach einem Baukastenprinzip individuell gestalten, sodass jeder nur genau die Funktionen im Loft hat, die er auch wirklich braucht.

Belohnung für Unterstützer

Bis Mitte September kann der heimische Facebook-Gegner bei seiner Kickstarter-Kampagne unterstützt werden. Mit den Einnahmen will das Start-up bis zum Start der finalen Version im Herbst noch weitere geplante Funktionen integrieren. Mit einer Spende können sich die Unterstützer diverse Belohnungen sichern. Es lohne sich vor allem, schnell zu spenden. Jeder,der bei Kickstarter spendet, bekommt – ab einem Beitrag von 4 Euro – einen sogenannten „Rang“ zugeteilt, der in absteigender Reihenfolge (150., 151., 152...) vergeben wird. „Dieser ist gleichzeitig auch die User-ID, mit der der Nutzer gefunden werden kann. Wer also bei Suchanfragen weit vorne gelistet werden möchte, sollte jetzt schnell sein“, beschreibt Schöggl das Konzept. Der Rang kann auch verschenkt oder verkauft werden. Großzügige Spender erhalten zusätzlich limitierte Belohnungen. Ab 6 Euro erhält man etwa ein virtuelles Haustier (eine kleine gelbe Ente), das durch das Loft tappst und dressiert werden kann. Höhere Spenden sorgen für weitere Zusatzfunktionen in der App, etwa ein Rosenregen, Spiele, eine spezielle virtuelle Uhr oder eine limitierte virtuelle Tigerente. Um einen weiteren Anreiz zum Spenden zu setzen, sind einige der Belohnungen auf die Kickstarter-Kampagne beschränkt und werden später nicht mehr erhältlich sein.

>>>Nachlesen: Heimischer Facebook-Gegner startet durch

Android- und Desktop-Variante

Die Android-App kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden. Die PC-Version ist vorübergehend nur über die Homepage verfügbar, wird aber ab 13. September auch auf Steam zu finden sein. Die Virtual Reality-Funktionen sind in die Android- und PC-Version integriert und beliebig an- bzw. abschaltbar. Ob der Herausforderer den großen US-Gegner irgendwann tatsächlich gefährlich werden könnte, bleibt abzuwarten. Wir würden dem Grazer Start-up einen Erfolg jedenfalls vergönnen.

Externe Links

Hier geht es direkt zur Android-App

connect-Homepage (Download der frühen Testversion)

Kickstarter-Kampagne
 

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