Facebook-Messenger: QR-Code für alle User

Zahlreiche Neuerungen

Facebook-Messenger: QR-Code für alle User

Kurz nach der Ausweitung der Live-Videos steht bei Facebook bereits die nächste große Neuerung an. Konkret geht es dieses Mal um den Messenger, der einmal mehr ordentlich aufgerüstet wurde. CEO Mark Zuckerberg hat es sich nicht nehmen lassen und die Änderungen über seine Facebook-Seite persönlich bekanntgegeben. Gleichzeitig verlautbarte der Facebook-Chef, dass der Messenger mittlerweile von 900 Millionen Usern genutzt wird.

QR-Code
Coolste Neuerung ist sicherlich die Einbindung von QR-Codes, die bei Facebook Messenger Codes heißen. Ab sofort kann man mit Freunden oder Firmen auch über die mittlerweile überall auffindbaren Symbole kommunizieren. Scannt man den Code eines anderen Users mit der Smartphone-Kamera ein, kann man sofort einen Chat beginnen. Jeder Messenger-User wird also einen eigenen QR-Code erhalten. Zuckerberg veranschaulichte das Ganze mit einem Foto, auf dem der QR-Code seines Hundes „Beast“ zu sehen ist. Scannt man das Symbol ein, kann man mit seinem Gegenüber sofort chatten. Ein mühsames Suchen oder eine Kontaktanfrage entfällt somit. Über die sogenannten Messenger Links können die Nutzer ohne Umweg mit einem Unternehmen in Kontakt treten. Diese kurzen Links beginnen mit der Zeichenfolge „m.me/“. Klickt der Nutzer auf einen solchen Link, öffnet sich der Messenger und man kann direkt mit dem Unternehmen chatten.

facebook_messenger_qr_bsp.jpg © Facebook Code einscannen und alle Daten sind am eigenen Smartphone - falsche Eingaben sind ausgeschlossen.

@-Zeichen und vordefinierte Antworten
Eine weitere Neuerung ist die Einführung von @-Zeichen. Wie bei Twitter kann man Nachrichten an eine bestimmte Institution schicken, in dem man beispielswese „@redbull“ oder "@JaspersMarket" (Foto unten) eingibt. Der Firmenname im Messenger ist identisch mit der Facebook-URL eines Unternehmens (Bsp.: www.facebook.com/JaspersMarket). Die letzte wichtige Neuheit wird bei Unternehmen, die Facebook dazu verwenden, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten, ebenfalls freuen. Firmen, die eine Messenger-Nachricht erhalten, können automatisch einen vordefinierten Antworttext senden – beispielsweise eine Begrüßung und die Ankündigung, dass man sich um das Anliegen umgehend kümmern werde. Das erweckt den Anschein, als würde die Firma unmittelbar auf den User reagieren. Sobald Zeit dafür ist, kann das Unternehmen dann tatsächlich mit den Nutzern in Kontakt treten.

facebook_messenger_@z.jpg © Facebook Firmen direkt per @-Zeichen kontaktieren.

Fazit
Mit den Neuerungen will Facebook vor allem dafür sorgen, Firmenkunden vom Messenger zu überzeugen und so neue Einnahmen zu lukrieren. Aber auch die privaten Anwender können von den Änderungen profitieren, da die direkte Kommunikation mit Unternehmen deutlich erleichtert wird. Darüber hinaus dürften die persönlichen QR-Codes bei vielen Nutzern gut ankommen. Die Ausrollung des neuen Updates hat bereits begonnen. Bis die Neuerungen bei allen 900 Millionen Nutzern ankommen, kann es jedoch eine Weile dauern.

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