Firefox bekommt völlig neuen Look

Mozilla gewährt Einblick

Firefox bekommt völlig neuen Look

Kurz nach der Ankündigung eines eigenen iPad-Browsers hat die Mozilla-Foundation schon wieder Neuigkeiten präsentiert. Dieses Mal geht es jedoch um die Desktop-Version des Firefox. Aktuell wird diese unter dem Projektnamen "Kilimanjaro" weiterentwickelt und zeigt sich vor allem optisch im völlig neuen Look.

Beta-Version bereits verfügbar
Im Mozilla-Blog wurde neben ersten Informationen auch gleich eine herunterladbare Beta-Version (Nightly-Build 16.0a1; Link am Ende des Beitrags) des neuen Browsers zur Verfügung gestellt. Das neue Design soll übrigens plattformübergreifend zum Einsatz kommen. Es profitieren also nicht nur PC-Anwender von den Neuerungen, sondern auch Smartphone- und Tablet-User. Die neue Optik zeichnet sich vor allem durch ihre abgerundeten Formen aus. Wo aktuell noch kantiges Design dominiert, kommen in Zukunft sanfte Kurven zum Einsatz. Am deutlichsten fallen die Änderungen bei den Tabs auf (siehe Screenshot). Deren Form erinnert nun sehr an jene des Google-Browsers Chrome:

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Bei bekannten Seiten (wie Twitter) wird im Tab nur noch das Logo angezeigt. Bild: (c) Mozilla

Schönheitsfehler
Richtig ausgereift dürfte die Beta-Version noch nicht sein. Denn die Ränder sind (noch) nicht einheitlich gestaltet. Außerdem erscheint immer nur der aktive Tab im neuen, rundlichen Design. Während die anderen Tabs nach wie vor eckig gestaltet sind. Das wirkt nicht sehr elegant. Ein nettes Feature ist hingegen, dass Tabs mit Internetseiten, die über ein bekanntes Logo verfügen, schmal gehalten werden. So erscheint beispielsweise im Tab der Twitter-Seite nur noch das bekannte Vogel-Logo. So wird Platz gespart und man weiß dennoch auf den ersten Blick, welche Webseite sich hinter dem Tab versteckt. Anstatt des hellgrauen Hintergrunds, setzt Mozilla bei der Beta-Version auf ein dunkleres Grau, das einen leichten Blausticht aufweist.

Wann das neue Design in eine Firefox-Serienversion einfließt, steht noch nicht fest. Es dürfte aber noch eine Weile dauern.

Hier geht es direkt zum Download der Beta-Version.

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  Diashow

2012 kommen die ersten Smartphones mit superschnellen Quad-Core-Prozessoren mit einer Taktrate von bis zu 1,5 GHz in den Handel. Die Displays werden noch schärfer und bessere Akkus versprechen eine längere Laufzeit. Highlights sind das iPhone 5, das HTC One X, das LG 4X HD sowie das Galaxy S3 (im Bild).

Bei den boomenden Tablet-Computern sieht die Lage nicht viel anders aus. Auch hier kommen 2012 Geräte mit noch schnelleren Prozessoren und verbesserten Displays auf den Markt. Außerdem werden die Touch-Computer dank einer stärkeren Vernetzung (siehe weiter unten) noch vielseitiger.

2012 trumpft die Nintendo dann mit der völlig neuen Wii U auf. Sie soll der PS3 und der Xbox 360 Kunden abjagen. Sony bringt am 12. Februar seine mobile Highend-Konsole Playstation Vita auf den Markt. Sie kann zwar keine dreidimensionalen Inhalte darstellen, liefert dafür aber eine bahnbrechende Grafik und eine völlig neue Steuerung.

Bei den Betriebssystemen steht 2012 ganz im Zeichen von Microsoft. Denn im kommenden Jahr bringt der Software-Riese Windows 8 auf den Markt. Der Windows 7-Nachfolger wurde komplett neu entwickelt und ist auch für den Einsatz auf Tablet-Computern vorbereitet.

Hier wird sich in diesem Jahr der 3D-Standard durchsetzen. Neue Geräte werden diese Technik von Haus aus integriert haben. Die Kunden können dann selbst entscheiden, ob sie sie verwenden wollen, oder eben nicht.

Die sogenannten Smart-TVs ermöglichen es den Nutzern über Apps oder spezielle Browser direkt im Internet zu surfen. Da die Techniken immer weiter verbreitet werden, dürften auch die Preise noch einmal deutlich fallen. Vor allem aktuelle 3D- und Smart-TVs dürften deutlich billiger werden.

Bei den mobilen Rechnern heißt die Devise "dünn, leicht, schnell und stark". All diese Ansprüche erfüllen die neuen Ultrabooks problemlos. Sie setzen auf SSD-Festplatten, schnelle Chips, gute Grafik und eine lange Laufleistung.

Nicht weniger als eine Revolution der Fotografie hat das amerikanische Start-Up Lytro im Sinn, das seine Kameras im Frühjahr auf den Markt bringen will. Dank ausgefeilter Linsen-Technik soll man erst knipsen und dann auf bestimmte Bereiche scharfstellen können. Polaroid legte unterdessen die klassische Sofortbildkamera als digitale Version neu auf.

Darüber hinaus wird das Jahr 2012 auch im Zeichen der Vernetzung stehen. Heimnetzwerke dürften dank vereinfachter Technik, günstigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Geräten den Durchbruch schaffen.

Schon 2011 brachten sich die Anbieter mobiler Bezahlsysteme in Position - 2012 soll der Vorstoß in den Alltag kommen. Als wichtigste Voraussetzung gilt, dass mehr Smartphones einen Chip für die Funktechnik NFC (Near Field Communication) bekommen, mit der die meisten Bezahlsysteme der rivalisierenden Dienstleister laufen.

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