Forscher entdecken Handy-Allergie

Wegen Nickel

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Forscher entdecken Handy-Allergie

Manche Handys enthalten so viel Nickel, dass sie eine Kontaktallergie auslösen können. Das haben dänische und amerikanische Forscher herausgefunden. Im Gegensatz zu Schmuck und Brillen gibt es keinen europaweit gültigen Nickel-Grenzwert für Handys. Die Hersteller müssen nicht über den Nickelgehalt ihrer Geräte informieren.

Nickel sehr oft verwendet
Das dänische Allergiezentrum in Gentofte hat 41 gängige Handymodelle getestet und bei jedem fünften Nickel nachgewiesen - beispielsweise in der Tastatur, der Umrandung des Schirms oder im Firmenlogo. Forscher der Brown-Universität in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island stießen in zehn von 23 Handy- und Headset-Modellen auf Nickel.

Die Wissenschaftler waren über einen 18-jährigen Patienten mit Hautausschlag im Gesicht auf das Problem aufmerksam geworden. Der Ausschlag verschwand, als der Patient auf ein nickelfreies Mobiltelefon umstieg, und kehrte zurück, als er wieder zum gewohnten Handy griff.

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