Für WhatsApp & Co. wird es eng

Wegen Terroranschlägen

Für WhatsApp & Co. wird es eng

Angesichts des jüngsten Terroranschlags in London hat die britische Premierministerin Theresa May mehr Überwachung für Internet und Messengerdienste wie WhatsApp gefordert. Der "Cyberspace" biete Extremisten einen Rückzugsort für ihre Machenschaften, sagte May nach einer Sitzung ihres Krisenkabinetts. Dies dürfe man nicht dulden.

Internationale Vereinbarungen

Das Internet dürfe Extremisten keinen Rückzugsort bieten. Vielmehr müsste der virtuelle Raum besser überwacht und reguliert werden, um die Kommunikationswege von Terroristen zu stören. Dazu brauche es internationale Vereinbarungen, so die Regierungschefin.

Facebook verstärkt Kampf gegen Terroristen

Facebook versicherte, das weltgrößte Online-Netzwerk wolle eine "feindselige Umgebung" für Terroristen sein. "Mit einer Mischung aus Technologie und Aufsicht durch Menschen arbeiten wir aggressiv daran, terroristische Inhalte von unserer Plattform zu entfernen, sobald wir von ihnen erfahren", sagte Facebooks Politik-Chef Simon Milner.

Drittes Attentat binnen drei Monaten

Bei Attacken auf die London Bridge und den Borough Market am Samstagabend hatten Terroristen mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Es war das dritte Attentat binnen drei Monaten in Großbritannien und das zweite in London - alle drei hat der IS für sich in Anspruch genommen.

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