Fujitsu muss Notebook-Akkus austauschen

Brandgefahr

Fujitsu muss Notebook-Akkus austauschen

Fujitsu hat heute für Akkus, die von April 2007 bis Juni 2009 mit bestimmten AMILO Notebooks verkauft wurden, proaktiv ein "freiwilliges" Austauschprogramm angekündigt. Damit kommt das Unternehmen einem (wahrscheinlich) verpflichtenden Rückruf zuvor. In Anspruch nehmen können es Kunden, die ein AMILO Pa2510, Pi2512 oder Pi2515 Notebook gekauft haben, das sich anhand des Batterietyps und der Seriennummer identifizieren lässt.

Mindestens 550 Sück in Ö betroffen
In Österreich sind 550 Stück der betreffenden Modelle direkt verkauft worden. Andere AMILO-, AMILO Pro- oder LIFEBOOK-Akkus sind nicht betroffen und nicht Teil dieses Programms.

Grund ist Überhitzung
Fujitsu hat sich zu dieser Maßnahme entschieden, nachdem einzelne Kunden dem Unternehmen von überhitzten Akkus und damit verbundenen Brandrisiken berichtet hatten. Nun bietet das Unternehmen einen kostenlosen Austausch der Akkus an und empfiehlt den Anwendern der betroffenen Systeme, den Akkubetrieb einzustellen und den Akku zu entfernen. Die Notebooks sollen bis zum Erhalt der neuen Akkus ausschließlich über den Netzadapter betrieben werden.

Nähere Informationen
Detaillierte Informationen zum Austauschprogramm, zur Identifizierung der betroffenen Geräte und der Entfernung der Akkus erhalten Kunden hier.

Für weitere Fragen können sich Kunden an die Fujitsu Hotline
(Österreich: +438109773331 für 0,1 Cent pro Minute aus dem Festnetz) wenden.

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