Google I/O: Vollangriff in allen Bereichen

Innovations-Feuerwerk

Google I/O: Vollangriff in allen Bereichen

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Wie im Vorfeld erwartet, zündete Google zum Auftakt seiner jährlichen Entwicklerkonferenz „Google I/O“ ein wahres Neuheiten-Feuerwerk - unseren Live-Ticker können Sie auf Seite 2 nachlesen. Dennoch dürften sich einige Nutzer etwas mehr erwartet haben. Denn einen echten Kracher, der ab sofort verfügbar ist, hatte der Konzern nicht zu bieten. Der Fokus der Keynote lag auf Künstlicher Intelligenz, Smart Home, Virtual-Reality und neuen Apps (Messenger und Videoanrufe).

Diashow Fotos von der Google I/O 2016

Google I/O 2016

Für Google-Chef Sundar Pichai war die I/O 2016 eine Premiere: Er eröffnete zwar auch früher schon die Konferenzen, jetzt ist er aber offiziell der Firmenlenker.

Google I/O 2016

Mit dem Umzug auf ein Freiluft-Gelände unter kalifornischer Sonne bekommt die Konferenz, die heuer vom 18. bis 20. Mai über die Bühne geht, Festivalcharakter.

Google I/O 2016

Der Internet-Konzern stellte unter anderem einen vernetzten Lautsprecher mit einem integrierten Sprachassistenten vor.

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Auch insgesamt will Google seine Nutzer verstärkt über den neuen Sprachassistenten erreichen. Mit dem "Google Assistant" solle man sich einfach unterhalten können.

Google I/O 2016

Damit wolle Google nützlicher werden. "Wir haben ein Jahrzehnt investiert, um die weltbeste Spracherkennungs-Technologie zu entwickeln", sagte Pichai.

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Der Lautsprecher mit dem Namen Google Home kann nicht nur auf Sprachbefehl Musik abspielen, sondern auch auf die Google-Suche zugreifen sowie Aufgaben in verbundenen Geräten und Diensten erfüllen.

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Man kann zum Beispiel ein Taxi bestellen oder alle möglichen Fragen stellen. Dafür muss das Gerät ständig zuhören, um die Befehle nicht zu verpassen.

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Zu den Partnerdiensten gehören bereits MyTaxi, der Fahrdienst-Vermittler Uber, WhatsApp und Musikdienste wie Spotify. Lautsprecher in verschiedenen Räumen können miteinander verbunden werden und zusammenarbeiten.

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Als weitere Neuheit zeigte Google den Messenger Allo, der mit ähnlichen Diensten vor allem von Facebook konkurrieren wird. Auch hier steht die Spracheingabe im Vordergrund. Außerdem...

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...kann der Kurzmitteilungsdienst mit Hilfe künstlicher Intelligenz passende Antworten oder eine Auswahl von Restaurants oder Filmen vorschlagen.

Google I/O 2016

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Inkognito-Modus sollen für den Datenschutz sorgen.

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Neu ist auch die App "Duo" für Videoanrufe, die im Sommer für Android-und Apple-Geräte eingeführt werden soll.

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Bei der nächsten Android-Version, die bisher nur unter dem vorläufigen Namen "N" bekannt ist, verbesserte Google unter anderem die Sicherheit.

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Selbst hochauflösende Spiele sollen in noch nie dagewesener Qualität funktionieren.

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Mit der eigenen Plattform "Daydream" (Tagtraum) für Inhalte, mit denen man in virtuelle Welten eintauchen kann, will Google auch dieses Wachstumsfeld besetzen.

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Google zeigte auch ein neues Daydream-Headset, in dem die kompatiblen Smartphone eingeklinkt werden können, sowie...

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...einen dazu passenden Controller. Die neue Hardware soll im Herblst 2016 auf den Markt kommen.

Google I/O 2016

Google wird Nutzer von Computer-Uhren mit seinem Betriebssystem künftig auch Text mit Hilfe einer kleinen Tastatur und Schrifterkennung eingeben lassen. Das gehöre zu den neuen Funktionen der neuen Software-Version Android Wear 2.0.

Google I/O 2016

Für Entwickler wurde ein neues Komplettpaket vorgestellt, mit dem Apps ganz einfach und plattformübergreifend entwickelt werden können.

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Sprachsteuerung
Am Beginn der Eröffnungsshow, die erstmals in einem Freilufttheater abgehalten wurde, machte Google-Chef Sundar Pichai klar, dass der IT-Riese seine Nutzer verstärkt über Sprachsteuerung erreichen will. Der Internet-Konzern stellte neben einen separaten Assistenten auch einen vernetzten Lautsprecher mit einem integrierten Sprachassistenten vor. Das Gerät mit dem Namen Google Home kann nicht nur auf Sprachbefehl Musik abspielen, sondern auch auf die Google-Suche zugreifen sowie Aufgaben in verbundenen Geräten und Diensten erfüllen.

Man kann zum Beispiel ein Taxi bestellen oder alle möglichen Fragen stellen. Dafür muss das Gerät ständig zuhören, um die Befehle nicht zu verpassen. Mit dem Lautsprecher konkurriert Google direkt mit einem ähnlichen Konzept von Amazon. Zu den Partnerdiensten für den neuen Lautsprecher gehören bereits MyTaxi, der Fahrdienst-Vermittler Uber, WhatsApp und Musikdienste wie Spotify. Lautsprecher in verschiedenen Räumen können miteinander verbunden werden und zusammenarbeiten. Google will auch die Möglichkeit bieten, das Design nach dem Geschmack der Nutzer anzupassen. Die Ankündigungen trafen auf begeisterten Applaus der Konferenz-Teilnehmer.

Auch insgesamt will Google seine Nutzer verstärkt über den neuen Sprachassistenten erreichen. Mit dem "Google Assistant" solle man sich einfach unterhalten können, erklärte Konzernchef Sundar Pichai auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im kalifornischen Mountain View. Damit wolle Google nützlicher werden. "Wir haben ein Jahrzehnt investiert, um die weltbeste Spracherkennungs-Technologie zu entwickeln", sagte Pichai. Das war ein Seitenhieb gegen Konkurrenz wie Apples persönliche Assistentin Siri, Microsofts Cortana oder Amazons Technologie Alexa. Aktuell komme bereits die Hälfte der Google-Suchanfragen von mobilen Geräten und ein Fünftel werde per Spracheingabe gestellt, sagte Pichai.

>>>Nachlesen: Google wird Assistent statt Suchmaschine

WhatsApp- und Skype-Gegner
Als weitere Neuheit zeigte Google den Messenger Allo, der mit ähnlichen Diensten vor allem von Facebook (WhatsApp und FB Messenger) konkurrieren wird. Auch hier steht die Spracheingabe im Vordergrund. Außerdem kann der Kurzmitteilungsdienst mit Hilfe künstlicher Intelligenz passende Antworten oder eine Auswahl von Restaurants oder Filmen vorschlagen. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll für den Datenschutz sorgen. Neu ist auch die App "Duo" für Videoanrufe, die im Sommer für Android-und Apple-Geräte eingeführt werden soll. Wird man per Videoanruf angerufen, kann man vorab nachsehen, wer der Gesprächspartner ist. Nur wenn man sich mit diesem auch wirklich unterhalten will, startet man das Livestream-Video.

Android N
Bei der nächsten Android-Version, die bisher nur unter dem vorläufigen Namen "N" bekannt ist, verbesserte Google unter anderem die Sicherheit. Mit der Funktion "Instant Apps" sollen Anwendungen in kleinen Teilen heruntergeladen werden können - und damit schon ohne lange Ladezeiten sofort laufen können. Einen finalen Namen gibt es noch nicht. Hier will Google die Nutzer mitbestimmen lassen. Unter www.android.com/n kann man Vorschläge einschicken.

Virtual-Reality
Darüber hinaus will Google stärker im anziehenden Geschäft mit virtueller Realität mitmischen. Der Internet-Konzern präsentierte am Mittwochabend (unserer Zeit) auch die eigene Plattform "Daydream" (Tagtraum) für Inhalte, mit denen man in virtuelle Welten eintauchen kann. Der Schritt soll dafür sorgen, dass auf Smartphones mit dem Google-System Android von verschiedenen Herstellern eine gleich hohe Qualität gewährleistet ist. Führende Hersteller wie Samsung, LG, HTC, Huawei oder Alcatel seien bereits an Bord, sagte der zuständige Google-Manager Clay Bavor auf der Entwicklerkonferenz.

Als Inhalte-Partner sind unter anderem Medienunternehmen dabei. Auch die hauseigene Videoplattform kommt zum Einsatz: "Wir haben YouTube von Grund auf neu für virtuelle Realität umgebaut", sagte Bavor. Zudem bekommt der PlayStore einen eigenen VR-Bereich für Spiele und Apps. Und auch Dienste wie Google Maps, Street View und Photos werden VR-kompatibel. Eine neue Brille für die Anzeige von VR-Inhalten, über die vor der Konferenz spekuliert wurde, gab es dagegen zunächst nicht zu sehen. Unter anderem Facebook setzt ebenfalls massiv auf virtuelle Realität, auch für die künftige Video-Kommunikation zwischen den Mitgliedern. Google zeigte aber ein neues Headset, in dem die kompatiblen Smartphones eingeklinkt werden können, sowie einen dazu passenden Controller. Die neue Hardware soll im Herblst 2016 auf den Markt kommen.

Wearables
Auch für die Wearable-Front wurde Neues vorgestellt: Google wird Nutzer von Computer-Uhren mit seinem Betriebssystem künftig auch Text mit Hilfe einer kleinen Tastatur und Schrifterkennung eingeben lassen. Das gehöre zu den neuen Funktionen der neuen Software-Version Android Wear 2.0, sagte der zuständige Google-Manager David Singleton. Außerdem sollen alle Apps künftig direkt auf den Uhren laufen und damit grundsätzlich auch ohne eine Verbindung zum Smartphone auskommen können, erklärte er im kalifornischen Mountain View.

Android Wear als Plattform für Smartwatches und andere tragbare Geräte verschiedener Hersteller war vor rund zwei Jahren vorgestellt worden. Die im vergangenen Jahr gestartete Computer-Uhr von Apple hatte dann aber aus dem Stand die Marktführung übernommen.

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