Google Street View startet in Arktis

Neue Einblicke

Google Street View startet in Arktis

Mit Bildern der kanadischen Tundra will der Internetkonzern Google seinen Nutzern künftig auch einen Rundumblick in der Arktis ermöglichen. "Ziel ist es, die Schönheit der kanadischen Arktis und die Kultur der Inuit, die hier leben, mit Online-Nutzern weltweit zu teilen", sagte ein Google-Teammitglied in Cambridge Bay in der kanadischen Nordwestpassage. Das kleine Inuit-Dorf im Norden Kanadas ist eigentlich nur mit dem Flugzeug zu erreichen, kann aber bald auch mit Street View erkundet werden. Ein Einwohner der Ortschaft hatte den Internet-Konzern gebeten, seinen Online-Panoramadienst auf das arktische Dorf auszuweiten, damit Menschen weltweit die Region besser kennenlernen können, wie die "New York Times" am Donnerstag (Ortszeit) berichtete.

Bürgermeister war mit von der Partie
Damit wird die Gruppe des Straßenbilderdienstes Street View eines der bisher abgelegensten Google-Projekte in Angriff nehmen. Kanadas Regierungschef Stephen Harper machte sich vor Ort ein Bild vom Projekt. An dem Vorhaben sind auch Mitglieder der örtlichen Inuit-Gemeinde beteiligt. "Die Leute fragen immer, wie wir leben, wie wir überleben", sagte die Stammesälteste Anna Nahogaloak in einem Interview mit der Kitikmeot Heritage Society. Das Projekt werde den Menschen helfen, mehr über das Leben im Nunavut-Territorium im Norden Kanadas zu erfahren.

Fahrrad statt Auto
Das Street-View-Team will am jetzt mit der typischen Ausrüstung mit Kamera und Satelliten-Gerät von Cambridge Bay aus in die Tundra starten. Anstelle der in anderen Orten eingesetzten Kamera-Autos kommt hier jedoch ein speziell ausgerüstetes Fahrrad zum Einsatz. Ein Auto in das meist nur per Flugzeug und selten mit dem Boot erreichbare Dorf zu bringen, sei zu kompliziert gewesen, sagte eine Sprecherin von Google Street View. Bis die Fotos im Internet zu sehen seien, werde es aber noch einige Monate dauern. Zunächst müssten beispielsweise Gesichter verpixelt werden. Das sei in diesem Fall besonders aufwendig, da immer eine Gruppe begeisterter Kinder das außergewöhnliche Google-Street-View-Fahrrad verfolgt habe.

Fehlende Infrastruktur
Die Menschen in Cambridge Bay selbst werden das Ergebnis allerdings nicht im Internet ansehen können, zumindest nicht alle gleichzeitig. Die Satelliten-Verbindung im Dorf sei sehr schwach, sagte Einwohner Kalluk. "Wenn einer ein Online-Video schaut, hat der Rest von uns kein Internet mehr."

 

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