Google verdient viel - aber nicht genug

IT-Riese

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Google verdient viel - aber nicht genug

Mit der Erholung der Weltwirtschaft blüht auch der Werbemarkt wieder auf. Ein Unternehmen, das davon besonders profitiert, ist Google.

23 Prozent mehr Umsatz
Der Internet-Gigant hat im zweiten Quartal verglichen zum Vorjahreszeitraum seinen Umsatz um 23 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar (5,30 Mrd. Euro) hochschrauben können. Im gleichen Maße stieg auch der Gewinn auf 1,8 Milliarden Dollar.

"Google hatte ein starkes zweites Quartal", sagte Konzernchef Eric Schmidt am Firmensitz im kalifornischen Mountain View. Die werbenden Unternehmen steckten ihr Geld immer öfter in Internetanzeigen. "Wir sind zuversichtlich, was unsere Zukunft angeht."

Aktionäre dennoch unzufrieden
Die Börsianer ließen sich von den Worten aber nicht beeindrucken. Sie hatten ein noch besseres Ergebnis erwartet. Die Aktie fiel nachbörslich um 2 Prozent.

Google verdient sein Geld hauptsächlich mit Werbung im Umfeld von Suchergebnissen. Während der Krise sparten sich viele Firmen die teuren Anzeigen. Nun geht es wieder deutlich aufwärts. Mehr als die Hälfte seines Geschäfts macht Google dabei außerhalb der Heimat.

Breites Angebot bringt Probleme
An Google kommt im Internet kaum jemand mehr vorbei. Das einst als Suchmaschine gestartete Unternehmen hat mittlerweile in unzähligen Feldern Fuß gefasst. Das führt unweigerlich zu Konflikten. Google stritt sich mit der chinesischen Regierung wegen der Internetzensur, führte harte Auseinandersetzungen mit der Konkurrenz und musste sich schwere Vorwürfen von Datenschützern wegen seines "Street-View"-Projekts gefallen lassen.

Immerhin hat Google jüngst mit der chinesischen Regierung einen Waffenstillstand geschlossen. Die Amerikaner dürfen im Land ihren Geschäften nachgehen, obwohl sie die Zensurbestimmungen zu umgehen versuchen.

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