Googles Datensammelwut Fall für Behörden

Street View

© EPA

Googles Datensammelwut Fall für Behörden

Der Ärger für Google wächst nun auch im Heimatland des Suchmaschinen-Spezialisten. So schaut sich jetzt auch der US-Netzregulierer FCC die datensammelnden Kamerawagen an. Wie berichtet, war Google bei den Erkundungsfahrten für seinen Online-Straßenatlas "Street View" in ungesicherte WLAN-Netze eingedrungen und hatte unter anderem Passwörter und E-Mails abgefangen.

Untersuchungen bestätigt
Eine FCC-Abteilungsleiterin bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) gegenüber Medien, dass sich ihre Behörde des Falls angenommen hat. Auch in anderen Ländern hatten die Google-Kamerawagen für Aufregung gesorgt und Ermittlungen zur Folge gehabt, darunter in Österreich.

Offizielles "Geständnis"
Erst Mitte Oktober hatte Google im Detail zugegeben, welche sensiblen Daten die Kamerawagen gesammelt hatten. Der Konzern versprach im gleichen Atemzug, die Informationen nicht zu verwenden und zu löschen und setzte einen Datenschutz-Beauftragen ein. Die US-Wettbewerbsbehörde FTC gab sich mit dem Versprechen von Google zufrieden und stellte ihre Ermittlungen ein. Gleichzeitig kündigte aber eine Gruppe von Generalstaatsanwälten eine noch tiefergehende Untersuchung der Vorfälle an.

Bei uns bleibt Verbot (vorerst aufrecht)
In Österreich wurden die Fahrten der Datensammel-Autos im Frühjahr bis auf weiteres eingestellt - die Datenschutzkommission hatte eine Zwangspause verordnet.

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