Gravierende Lücke bei PCs und Netzwerkgeräten

Extrem gefährlich

Gravierende Lücke bei PCs und Netzwerkgeräten

US-Sicherheitsexperten haben in einem weitverbreiteten Netzwerk-Protokoll eine Reihe schwerwiegender Sicherheitslücken entdeckt. Damit könnten Millionen von PC und Netzwerkgeräten aus dem Internet angreifbar werden. Das betroffene Netzwerk-Protokoll "Universal Plug and Play" (UPnP) dient dazu, Geräte wie Drucker, Netzwerkspeicher, Kameras oder Fernseher bequem miteinander zu vernetzen.

Bekannte Firmen
Die Experten der Firma Rapid7 in Boston haben fehlerhafte Umsetzungen von UPnP bei 6900 Geräten von über 1500 Herstellern ausfindig gemacht. Dazu gehören dem Bericht zufolge Unternehmen wie D-Link, Fujistu, Huawei, Logitech, Netgear, Siemens, Sony, TP-Link und Zyxel. Bei einer groß angelegten Untersuchung (Netzwerk-Scan) habe man 40 bis 50 Millionen verwundbare Geräte im Netz entdeckt. Eine der wenigen großen Firmen, die von der Lücke nicht betroffen sind, ist übrigens der deutsche Netzwerk-Spezialist AVM, von dem wir bereits mehrere FritzBoxen verlost haben. Hier müssen sich die Nutzer also keine Sorgen machen.

Sogar das CERT hat reagiert
Die Berichte über die Sicherheitslücken haben inzwischen auch das Computer Emergency Response Team (CERT) der Vereinigten Staaten auf den Plan gerufen. Das CERT forderte die Hersteller auf, die Sicherheitslücken zu schließen. Das dürfte aber insbesondere bei älteren Geräten nicht ohne weiteres möglich sein, weil diese von den Herstellern nicht mehr unterstützt werden oder eine Aktualisierung der internen Software (Firmware) gar nicht vorgesehen ist.

Funktion sollte deaktiviert werden
Das CERT riet Anwendern, über die Schutzfunktionen (Firewall) ihres Netzwerks UPnP-Funktion nach Möglichkeit abzuschalten oder eine bestimmte Schnittstelle (UDP-Port 1900) zu blockieren. Die Firma Rapid7 bietet ein Windows-Programm mit dem Namen "ScanNow for UPnP" an, mit dem man selbst überprüfen kann, ob es im eigenen Netzwerk verwundbare Geräte gibt. Das Fachportal Heise.de empfahl seinen Lesern ebenfalls, die UPnP-Funktion abzuschalten oder ein verwundbares Gerät notfalls durch ein neues zu ersetzen, bei dem die Sicherheitslücke nicht vorhanden ist.

 

Diashow Fotos von den CES 2013-Gadgets

Gadgets von der CES 2013

Dieser Besucher trägt eine vollfunktionsfähigen, kabellosen Computer inklusive Mini-Monitor am Kopf.

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Mit der passenden App und dem Hightech-Tüschloss kann man seine Eingangstür via Smarphone auf- und zusperren.

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Hier wird eine Zahnbürste promoted, die Lady Gaga Songs singt. Doch keine Angst - es....

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...gibt auch welche die Songs von Justin Bieber oder anderen Künstlern bzw. Bands spielen.

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Die Abnehmgabel Hapifork zeichnet das Essverhalten des Nutzers auf. Isst man zu schnell,...

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...fängt sie zum Vibrieren an. Es scheint dennoch zu schmecken.

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Diese Kopfhörer sollen wohl auch Tote wieder zum Leben erwecken.

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Roboter, die übers Smartphone oder Tablet gesteuert werden, liegen nach wie vor voll im Trend. Das hat auch...

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...Lego erkannt, und bringt im Herbst erstmals Bausätze mit iPhone-Anbindung auf den Markt.

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Dieser Mini-Heli wird ebenfalls über das Smartphone gesteuert.

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Mit diesem kleinen Wunderding, kann man seine Pflanzen aus der Ferne gießen. Die passende App macht´s möglich. Sie schlägt auch Alarm.

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Roboter-Staubsauger waren gestern. Hier kommt der automatische Fensterputzer für Privatanwender.

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Große Smartphones sind zwar in, mit dem 6,1-Zoll großen Ascend Mate hat Huawei aber wohl übers Ziel hinaus geschossen.

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Gleiches gilt für das 20-Zoll-Tablet von Panasonic und dem...

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...27-Zoll-Tablet von Lenovo.

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Diese G-Shock von Casio verbindet sich via Bluetooth mit dem iPhone.

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Mit dieser Schützhülle wird das geliebte Apple-Handy zum echten Hingucker.

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Diese kleine Box kommt bereits im Sommer in den Handel. Mit ihr kann man über das Smartphone oder Tablet alle Lichter im Haus oder der Wohnung ein- und ausschalten.

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Ein kleines Notstromaggregat, dass seine Energie über Solarzellen bezieht, kann durchaus nützlich sein.

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Diese Armmanschette kann sich auf bis zu 60 Grad erhitzen, oder sich auf rund 3 Grad abkühlen. So sollen Verletzungen schneller geheilt werden können.

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Schön langsam nehmen biegsame Displays Formen an. Bis zur großangelegten Markteinführung wird es aber noch etwas dauern.

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Riesige Fernseher sind ja schön und gut. Aber wo soll man sie aufstellen und wie in die eigenen vier Wände bringen? Bei Display-Diagonalen von über 2 Metern werden diese Fragen schlagend.

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