HP bringt eigenen Billig-Laptop

Schüler-Notebook

 

HP bringt eigenen Billig-Laptop

Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) steigt ins wachsende Geschäft mit günstigen Schüler-Laptops ein. Das Mini-Notebook soll Vorreitern wie dem "Classmate"-Laptop des Chipkonzerns Intel Konkurrenz machen. Die abgespeckten tragbaren Rechner sind einer der neuesten Trends der Computerindustrie.

Billig-Notebook soll 319 Euro kosten
Der "HP Mini" soll in den USA im Laufe dieses Monats auf den Markt kommen und ab rund 500 Dollar (319 Euro) zu haben sein, kündigte der Hersteller am Dienstag in Palo Alto (Kalifornien) an. Der Rechner (HP 2133 Mini-Note PC) wird in verschiedenen Ausstattungen angeboten: Zum  Beispiel wahlweise mit Linux-Betriebssystem oder Windows sowie mit leichteren oder auch länger laufenden Akkus. Das Gerät ist multimediafähig und hat einen drahtlosen Internetzugang.

Intel stellte erste kürzlich eine komplett überarbeitete Version seines Schüler-Laptops "Classmate" mit schnellerem Chip und größerem Bildschirm vor. Im Marktsegment für einfache tragbare Rechner sind auch Wettbewerber wie der taiwanesische Hersteller Asus mit seinem 300-Dollar-Notebook "Eee PC" aktiv. Auch vom zweitgrößten PC-Bauer Dell erwarten viele Branchenbeobachter noch in diesem Jahr den Einstieg in das neue Segment.

Die günstigen und sehr stabilen Geräte sollen nicht nur in Schulen und Entwicklungsländern zum Einsatz kommen, sondern auch als einfaches Zweitgerät sowie günstige und leichte Alternative zum hochleistungsfähigen Notebook. Intel nennt die Rechner inzwischen auch "Netbooks".

Trend startete mit 100-Dollar-Laptop
Sehr früh startete in dem Markt die Initiative "One Laptop Per Child" (OLPC) mit dem Intel-Wettbewerber AMD an Bord. Das von OLPC zunächst angestrebte Preislimit von 100 Dollar pro Stück musste jedoch auf knapp 200 Dollar angehoben werden. Der XO-Laptop von OLPC wurde bisher insbesondere an Schulen in Mittel- und Südamerika geliefert. Intel und OLPC hatten eine Zusammenarbeit versucht, sind vor einigen Monaten aber im Streit getrennte Wege gegangen. Dabei soll der "Classmate" ein zentraler Konfliktpunkt gewesen sein.

Die erste Generation des "Classmate"-PC hatte Intel seit vergangenem Jahr in Ländern wie Vietnam, Brasilien, Argentinien, Indonesien und Libyen für schätzungsweise 250 Dollar pro Stück vermarktet. Intel lässt den Rechner von Partnern bauen.

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