Ikea-Katalog setzt auf Augmented Reality

Coole Zusatzfunktionen

© Screenshot: YouTube

Ikea-Katalog setzt auf Augmented Reality

Die Neuaflage des Katalogs des schwedischen Möbelriesen Ikea gehört für viele jedes Jahr zu den Highlights des Jahres. Die neue Ausgabe 2013 umfasst nicht weniger als 322 Seiten und wurde am Dienstag präsentiert. Ikea hat den Katalog ordentlich aufgerüstet und erstmals eng mit Handy- und Internet-Angeboten verzahnt. Das heißt: Es gibt zahlreiche interaktive Zusatzfeatures, mit denen man sich "Bonusmaterial", wie Videos zu verschiedenen Einrichtungsvarianten oder 3D-Ansichten der Möbel, aufs Smartphone- oder Tablet-Display holen kann.

Gratis-App
Um auf die digitalen Features zuzugreifen, lädt man einfach die neue Ikea-App aufs Handy oder Tablet (ist für Android und iOS erhältlich). Überall dort, wo sich im Katalog ein Mobiltelefon-Symbol findet, kann man über die App die ganze Seite scannen -und wird überrascht sein, was alles am Bildschirm erscheint. Zum Beispiel wird das Handy zur Röntgenbrille, mit der etwa das Innenleben des Ikea-Schrankklassikers "Pax" am Screen sichtbar wird. X-ray-Ansicht heißt diese neue Funktion, die Einblicke in eigentlich geschlossene Möbel gewährt. In einem offiziellen Video werden die neuen Möglichkeiten vorgeführt:



Erweiterte Realität
Dahinter steckt die Augmented Reailty-Technologie. Dank ihr sollen die Käufer schon beim Durchstöbern des Katalogs einen konkreteren Einblick bekommen, wie die Möbel in der Wirklichkeit aussehen werden. Eine wirklich coole Idee.

Neue Produkte

Ikea setzt in letzter Zeit verstärkt auf digitale Unterhaltung. So wurde etwa eine eigene Digitalkamera (aus Karton) und Möbel mit integrierten Fernsehern und Sourround-Systemen vorgestellt.

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