Instagram wollte 2 Mrd. Dollar von Facebook

Zuckerberg drückte Preis

© EPA

Instagram wollte 2 Mrd. Dollar von Facebook

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat den Kaufpreis der Fotoplattform Instagram laut einem Zeitungsbericht von zwei auf eine Milliarde Dollar (761 Mio. Euro) runtergehandelt. Der 27-jährige Zuckerberg habe die Übernahme bei sich bei mehreren Treffen mit dem Instagram-Mitgründer Kevin Systrom festgezurrt, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch. Zuckerberg habe bereits seit vergangenem Sommer über einen Kauf von Instagram nachgedacht. Der jüngste Zustrom Millionen neuer Nutzer bei dem Fotodienst habe ihn Anfang April bewogen, schließlich zuzuschlagen, hieß es weiter.

Dass der Facebook-Gründer den Deal binnen weniger Tage klargemacht hatte, war schon bekannt. Der neue Bericht macht nun deutlich, dass letztlich Zuckerberg und Systrom die Übernahme praktisch im Alleingang ausgehandelt haben. Der Facebook-Verwaltungsrat sei erst informiert worden, als die Eckpunkte schon festgestanden
seien.

Neue Android-Version
Bei Instagram, das es seit einigen Wochen auch für Android gibt,  können die Nutzer Fotos mit ihren Bekannten teilen - eine Funktion, die Facebook ebenfalls anbietet. Allerdings konnte sich Instagram trotzdem eine Nische schaffen: In 18 Monaten zog die minimalistische iPhone-App knapp 30 Millionen Nutzer an. Als Anfang April die Android-App schon am ersten Tag eine Million Mal heruntergeladen wurde, soll Zuckerberg alarmiert gewesen sein.

Der Kaufpreis für Instagram ist in den vergangenen Tagen immer wieder kritisch beäugt worden. Das Unternehmen hat keinen Umsatz und gerade einmal ein gutes Dutzend Entwickler. Auch die 30 Millionen Nutzer wirken gegen Facebooks 850 Millionen besonders klein. Die Trümpfe von Systrom waren aber das schnelle Wachstum und die Sorge von Facebook, im mobilen Bereich etwas zu verpassen.

Ungewöhnlicher Weg
Zuckerberg, der vor allem mit Facebook-Aktien zahlen wollte, wählte dem Bericht zufolge einen ungewöhnlichen Weg, um Systrom von der ersten Preisforderung abzubringen. Er habe ihn gefragt, was denn aus seiner Sicht Facebook wert sei - und gesagt, dass er ein Prozent dieser Summe für einen angemessenen Preis halte. Systrom hielt der Zeitung zufolge 45 Prozent an Instagram und wird damit auch am meisten von dem Milliarden-Kaufpreis profitieren.

Diashow Fotos vom Zuckerberg-Trip durch Shanghai
Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Der 27-jährige Facebook-Chef schlendert mit siener Freundin Priscilla Chan ohne jegliche Allüren durch Shanghai.

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Der 27-jährige Facebook-Chef schlendert mit siener Freundin Priscilla Chan ohne jegliche Allüren durch Shanghai.

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Der 27-jährige Facebook-Chef schlendert mit siener Freundin Priscilla Chan ohne jegliche Allüren durch Shanghai.

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Der 27-jährige Facebook-Chef schlendert mit siener Freundin Priscilla Chan ohne jegliche Allüren durch Shanghai.

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Der 27-jährige Facebook-Chef schlendert mit siener Freundin Priscilla Chan ohne jegliche Allüren durch Shanghai.

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Zuckerberg mit Freundin in Shanghai

Der 27-jährige Facebook-Chef schlendert mit siener Freundin Priscilla Chan ohne jegliche Allüren durch Shanghai.

1 / 6
  Diashow

Diesen Artikel teilen:

Postings (0)

Postings ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Anzeigen

Werbung

Top Gelesen 1 / 5
Roboter: "Ich werde alle Menschen zerstören"
Künstliche Intelligenz Roboter: "Ich werde alle Menschen zerstören"
"Sophia" könnte bald das Zeug zum Terminator haben. 1
YouTube bekämpft Musik-Piraterie
Digitaler Fingerabdruck YouTube bekämpft Musik-Piraterie
System erkennt Inhalte und kann zum Geldverdienen genutzt werden. 2
So sieht ab September die neue PS4 aus
Slim-Variante So sieht ab September die neue PS4 aus
Die ersten Bilder wurden offenbar aus Versehen veröffentlicht. 3
Weltrekord-Drohnen kommen nach Linz
Europapremiere Weltrekord-Drohnen kommen nach Linz
Ars Electronica feiert den 50. Geburtstag der Johannes Kepler Universität. 4
"Lifestage": Facebook sagt Snapchat Kampf an
Neue App ist da "Lifestage": Facebook sagt Snapchat Kampf an
App ist direkte Antwort auf Snapchat - User müssen unter 21 sein. 5
Die neuesten Videos 1 / 10
Linienbus kracht in Güterzug
Deutschland Linienbus kracht in Güterzug
Dabei wurden mindestens neun Personen verletzt, zwei von ihnen schwer. Insgesamt mussten drei Menschen ins Krankenhaus gebracht werden.
Dutzende Personen werden noch vermisst
Italien Dutzende Personen werden noch vermisst
Die betroffenen Bergdörfer in Mittelitalien sind für die Rettungskräfte schwer zugänglich. Noch steht das ganze Ausmaß der Katastrophe nicht fest. Die Behörden sprechen von Dutzenden Toten
Runter mit der Burka
Frankreich Runter mit der Burka
Polizei fordert Frau auf ihren Burkini am Strand auszuziehen.
Frau spielt 31 Stunden Schlagzeug
Weltrekord Frau spielt 31 Stunden Schlagzeug
Mit ihrer Aktion will sie vor allem Mädchen in Indien für das Schlagzeugspielen begeistern.
Dynamit und Tränengas
Bolivien Dynamit und Tränengas
Bei Zusammenstößen zwischen Minenarbeitern und der Polizei kam es zu schweren Auseinandersetzungen. Die Minenarbeiter fordern bessere Löhne und Arbeitsbedingungen.
Attentat: Tote
Thailand Attentat: Tote
Vor einem Hotel in Pattani sind zwei Sprengsätze explodiert. Dabei ist mindestens eine Person ums Leben gekommen und Dutzende sind verletzt worden.
Prinz William zu Besuch
Düsseldorf Prinz William zu Besuch
Zur Geburtstagsfeier des Landes Nordrhein-Westfalen kam einer der prominentesten Briten überhaupt: Prinz William.
Halbe Stadt stürzt bei Beben ein
Italien Halbe Stadt stürzt bei Beben ein
Ein schweres Erdbeben in Mittelitalien hat in der Nacht auf Mittwoch zumindest 15 Personen das Leben gekostet.
Streit zwischen VW und Lieferanten beigelegt
Volkswagen Streit zwischen VW und Lieferanten beigelegt
Nach dem Streit mit zwei Firmen der Prevent-Gruppe rollt die Produktion wieder.

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.