Jugendliche kennen Gefahren des WWW nicht

Falsch eingeschätzt

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Jugendliche kennen Gefahren des WWW nicht

Laut einer aktuellen Erhebung des Forums Mobilkommunikation (FMK) seien Kinder und Jugendliche bei der Bedienung von Smartphones sehr geschickt, doch die Gefahren die im World Wide Web lauern, könnten noch nicht richtig eingeschätzt werden. Defizite finden sich vor allem im Bereich der Sozialen Netzwerke, wie Facebook, MySpace, Szene1.at oder schuelerVZ.

Kaum Ahnung von Sicherheitseinstellungen
Nur 14 Prozent würden über die möglichen Sicherheitseinstellungen zur Wahrung privater Daten sehr gut Bescheid wissen. Bereits ein Fünftel der Schüler habe jedoch in diesem Zusammenhang schon unangenehme Erfahrungen gemacht, erklärte das FMK in einer Aussendung am Donnerstag.

Ab 10 Jahren halten Eltern ein Handy für sinnvoll
Bereits mehr als die Hälfte der Eltern (55 Prozent) seien der Meinung, dass ein eigenes Handy für ihre Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren sinnvoll sei. Besonders zu Schulbeginn dürfen sich dann viele Sprösslinge über ein neues Smartphone mit einem günstigen Vertrag freuen. Damit würde den Schülern auch ein Stück Selbstverantwortung übergeben.

Tipps für Eltern und Jugendliche
Folgende Tipps sollten vor bösen Überraschungen schützen:

  • Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern die Sicherheitseinstellungen prüfen, damit nur ausgewählte Personen persönliche Informationen einsehen können.
  • Passwörter mit Sonderzeichen zu verwenden, sei noch sicherer. Das geheime Kennwort sollte niemals preisgegeben werden.
  • Als Regel zur Veröffentlichung von Statusmeldungen, Videos und Fotos sollte gelten: "Alles was du nicht deinen Eltern und Lehrern zeigen würdest, solltest du auch nicht posten." Denn einmal Veröffentlichtes, bleibe für immer im Netz erhalten.
  • Vorsicht gilt auch bei Anfragen von Unbekannten. Denn man weiß im Vorhinein nie genau, wer sich dahinter verbirgt und welche Absichten die andere Person verfolgt. Durch die Einwilligung erlaubt man Zugriff auf das Profil und öffnet Missbrauch und Belästigung Tür und Tor.

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