Kabel-Kunden haben erstmals Modem-Wahl

Längst fälliger Tabubruch

© AVM

Kabel-Kunden haben erstmals Modem-Wahl

Die großen heimischen Kabelnetz-Provider bieten ihren Kunden ein umfangreiches und auch gutes Angebot an diversen Tarifen. Doch bei einem (extrem wichtigen) Punkt hatten die Verbraucher bisher kein Mitspracherecht – und zwar bei der Wahl des Modems bzw. des Routers. Da die Anbieter natürlich darauf schauen, ihre Kosten möglichst gering zu halten, können die mitgelieferten Standard-Modems mit echten Top-Geräten leider nicht mithalten. Sie verfügen oft über weniger Antennen, unterstützen die neuesten WLAN-Standards nicht und funken häufig nur in einem Frequenzband. Doch nun hat ein heimischer Anbieter den „Tabubruch“ gewagt, und bietet seinen Kunden eine Wahlmöglichkeit.

Kunden können sich für Top-Router entscheiden
Konkret haben Nutzer des Providers „kabelplus“ (Niederösterreich und Burgenland; Nummer 3 in Österreich) seit kurzem die Möglichkeit, statt des bisherigen Standardmodems einen Top-Router zu nutzen. Auf Wunsch gibt es nämlich jetzt auch die FritzBox 6490 Cable von AVM für den Zugang zum Internet und Heimnetzwerk. Damit erhöhen sich zwar die Kosten etwas, aber dafür steht den Kunden auch das Top-Modell von AVM zu Verfügung. Und das spielt für 3,90 Euro pro Monat wirklich alle Stückeln. Wie sich kurz nach der Einführung der FritzBox zeigt, ist vielen Kunden dieser überschaubare Aufpreis wert.

Vorteile en masse
Kein Wunder, schließlich bietet die FritzBox 6490 Cable neben schnellem WLAN N sowie AC für drahtlose Übertragungsraten von bis zu 1.300 MBit/s für datenintensive Anwendungen wie HD-Videos, auch einen Mediaserver, zwei USB-Anschlüsse für Netzwerkgeräte und gleich vier Gigabit-Ethernet-Ports sowie  zahlreiche Netzwerk- und Smart-Home-Funktionen und sogar eine umfassende Telefonanlage inklusive DECT-Basis. Da können die kostenlosen Standard-Modems bei weitem nicht mithalten. Doch nur mit solchen Highend-Modems können die Anwender das volle Leistungs- und Angebotsspektrum, das Internet & Co. bereits bieten, voll auskosten.

kabelplus-screenshot-fritzb.jpg So wird das Angebot auf der Homepage beworben. Screenshot: kabelplus.at

Und das war noch gar nicht alles. Das Top-Modell von AVM unterstützt zudem DVB-C Streaming. Dabei wird das DVB-C-Fernsehsignal vom Kabel-TV-Anschluss per Internet Protocol (IP) im ganzen Heimnetz verteilt. Das aktuelle Fernsehprogramm steht so auf Smartphones, Tablets, Notebooks oder PCs bereit. Features wie eine sichere Verschlüsselung ab Werk, Kindersicherung, WLAN-Gastzugänge und die vielen Möglichkeiten von Fritz!OS (Software der FritzBox) runden die Palette an Vorteilen ab.

Fazit
Mit diesem Schritt könnte kabelplus ein Umdenken in der Branche auslösen. Es besteht also durchaus die Hoffnung, dass nun auch andere Kabelprovider nachziehen und ebenfalls (auf Wunsch) bessere Modems anbieten. Kunden, die kein Hightech-Produkt brauchen, entsteht deshalb kein Nachteil. Sie können sich auch weiterhin für das kostenlose Standardgerät entscheiden. Wer die neuen (Internet-)Möglichkeiten aber voll ausnutzen möchte, wird durchaus dazu bereit sein, einen kleinen Aufpreis zu bezahlen. Das bestätigen auch die ersten Erfahrungen, die kabelplus seit der Einführung der FritzBox gemacht hat.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen