Krise bei GoPro spitzt sich zu

Actioncam-Pionier

Krise bei GoPro spitzt sich zu

Der vor allem bei Extremsportlern beliebte Kamerahersteller GoPro streicht erneut hunderte Stellen. Das US-Unternehmen kündigte nun den Wegfall von 270 Arbeitsplätzen an, um Kosten weiter zu senken und profitabel zu werden. Im November hatte GoPro bereits 200 Jobs gestrichen - also 15 Prozent der Belegschaft.

GoPro will "weniger Sachen, diese aber besser machen"

Die neuen Stellenstreichungen seien Teil einer Restrukturierung, um "weniger Sachen besser zu machen", teilte der Kamerahersteller nun mit. GoPro baut vor allem kleine robuste Kameras, die zum Beispiel an Helme montiert werden können. So können etwa Sportler waghalsige Aktionen filmen, ohne eine Kamera in den Händen halten zu müssen. Lange war GoPro ein Synomym für solche Kameras - mittlerweile hat die Konkurrenz aber kräftig aufgeholt. Dem Unternehmen fällt es auch schwer, neue Kundenkreise von sich zu überzeugen. Bei der Einführung seiner ersten Drohne landete der Hersteller komplett auf der Nase.

Aktie im Keller

Die Investoren sorgen sich deshalb seit Langem über die Wachstumsaussichten des Unternehmens. Der Aktienkurs von GoPro legte zuletzt zwar auf knapp 8 Dollar (7,5 Euro) zu. Allerdings lag er im Herbst 2014 schon einmal über der Schwelle von 90 Dollar.

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