Microsoft präsentiert zweite Generation des Zune Microsoft präsentiert zweite Generation des Zune Microsoft präsentiert zweite Generation des Zune Microsoft präsentiert zweite Generation des Zune Microsoft präsentiert zweite Generation des Zune

Neuer MP3-Player

© REUTERS/Marcus R. Donner

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Microsoft präsentiert zweite Generation des Zune

Microsoft hat am Dienstag drei neue Modelle seines digitalen Musikspielers Zune vorgestellt. Die zweite Generation des Geräts soll dem US-Softwarekonzern dabei helfen, seinen enormen Abstand zu Apple's iPod zumindest zu verringern. Die neuen Zune-Geräte kommen Mitte November mit einem Speicherplatz von vier Gigabyte (für 149 Dollar bzw. 105 Euro), acht Gigabyte (199 Dollar) oder 80 Gigabyte (249 Dollar) auf den Markt, wie Microsoft mitteilte.

Soziale Features
Die Modelle könnten sich dabei schnurlos und automatisch neue Musikstücke und Videos von einem Computer herunterladen. Über eine neue Internetplattform namens Zune Social könnten Zune-Kunden zudem ihre Lieblingsstücke präsentieren und auf diese Weise Freunde mit einem ähnlichen Geschmack finden.

Beim (nach wie vor eingeschränkten) Musiktausch-Feature lassen sich Songs, die man per WLAN vom Zune eines Freundes gesaugt hat, dreimal anzuhören. Neues gibt's auch beid er Videowiedergabe: Die neuen Zunes können jetzt Videos abspielen, die über die Aufnahmefuntkion von Microsofts Windows Media Center aus dem Fernsehen aufgenommen wurden.

Neuer Musikladen online
Microsofts iTunes-Konkurrent MSN Music Store wurde ebenfalls einem Update unterzogen. Microsofts Musikbibliothek umfassst nun über drei Millionen Titeln und über 1.000 Musikvideos. Die meisten davon sind mit digitalem Rechtemanagement (DRM) gegen Kopieren geschützt. Darüber hinaus will Microsoft in Kürze auch über eine Million MP3-Songs ohne Rechtebeschränkung anbieten. Diesen Schritt haben viele nicht erwartet, da Microsoft seit jeher einer der eifrigsten Verfechter von DRM war.

Damit auch ältere Zunes die neuen Features nutzen können, spendiert Microsoft ein kostenloses Software-Update. Auch die Zune-PC-Software, die bislang wenig Beifall ernten konnte, wurde verbessert.

Apple fast uneinholbar
Nach Ansicht von Branchenkennern dürften diese neuen Features allerdings kaum ausreichen, um Apple mit dessen populären iPod einzuholen. Der Konkurrent hat seit 2001 mehr als 100 Mio. iPods in verschiedenen Formen und Größen verkauft. Dagegen ist das erste und bisher einzige Zune-Modell mit 30 Gigabyte Speicherplatz seit vergangenem Jahr lediglich 1,2 Mio. Mal über den Ladentisch gegangen.

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