Microsoft schließt Forschungslabor

Im Silicon Valley

Microsoft schließt Forschungslabor

Microsoft schließt im Zuge seines radikalen Umbaus auch ein Forschungslabor im Silicon Valley. In dem Labor in Mountain View arbeiteten zuletzt 75 teils renommierte Forscher zum Beispiel an Lösungen für das verteilte Rechnen oder zum Schutz der Privatsphäre und der IT-Sicherheit. Laut Medienberichten sind 50 der Forschungsstellen von den Streichungen betroffen.

Research-Team
Insgesamt arbeiten mehr als 1.000 Mitarbeiter bei Microsoft Research in rund einem Dutzend Labors. Wie die "Seattle Times" berichtete, soll in Mountain View die Forschungsgruppe für Cybersecurity und Datensicherheit aufgespalten werden und Mitarbeiter zum Teil in andere Unternehmensbereiche wechseln. Mit dem Schritt wolle sich Microsoft nicht aus der Forschung zurückziehen, betonte ein Sprecher gegenüber "ZDnet". Es werde vielmehr eine "Konsolidierung der Labors an der Westküste" der USA angestrebt.

Massiver Jobabbau
Die geplanten Streichungen sind Teil eines umfangreichen Jobabbaus, den der neue Chef Satya Nadella einleitete. Nach den Plänen sollen 18.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Vor allem sind davon ehemalige Mitarbeiter des von Microsoft gekauften finnischen Handyherstellers Nokia betroffen. Nadella will den Softwarekonzern stärker auf das Cloud-Geschäft und mobile Lösungen ausrichten.

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