Microsoft steigt in Marihuana-Handel ein

Kooperation mit Start-up

Microsoft steigt in Marihuana-Handel ein

Microsoft steigt nach der Übernahme von LinkedIn jetzt auch noch in den wachsenden Markt rund um den legalen Marihuana-Handel ein. Der Konzern verkündete eine Zusammenarbeit mit dem Start-up Kind Financial, das Behörden die elektronische Nachverfolgung von Cannabissamen ermöglicht. So soll verhindert werden, dass diese für illegale Zwecke genutzt werden.

Verwaltung legaler Marihuana-Aktivitäten

Kind Financial bietet Behörden verschiedene Dienstleistungen rund um die Verwaltung legaler Marihuana-Aktivitäten an. Er sei "erfreut" über die Unterstützung durch Microsoft, erklärte Unternehmenschef David Dinenberg. Microsoft-Managerin Kimberly Nelson erklärte, hinter der Zusammenarbeit stehe auch die Erkenntnis, dass das Cloud-Angebot von Microsoft das einzige sei, das die für Regierungsaufgaben notwendigen Standards erfülle.

Aktzeptanz steigt

In den USA gibt es eine zunehmende Akzeptanz für die medizinische Nutzung von Marihuana. Zudem ist der Konsum von Marihuana als Freizeitdroge in den Bundesstaaten Colorado, Alaska und Washington legal. Im Herbst stimmen auch die Wähler im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien über eine entsprechende Gesetzesänderung ab.

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