Neue Apple-Klage gegen Samsung

Jetzt auch in Japan

Neue Apple-Klage gegen Samsung

Apple hat im Patentstreit mit Samsung nachgelegt: Der US-Konzern reichte Medien zufolge in Japan eine weitere Klage gegen den südkoreanischen Rivalen ein. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen meldete, will Apple damit einen Verkaufsstopp für einige Samsung-Geräte in Japan und eine Strafzahlung von umgerechnet 900.000 Euro erzwingen. Hintergrund ist der Vorwurf, die Koreaner hätten Apples Patente beim iPhone und iPad verletzt.

Harte Patent-Schlacht rund um den Globus
Die beiden Konzerne liefern sich, wie berichtet, rund um den Globus seit mehreren Monaten eine harte Schlacht um Marken- und Patentrechte. Apple zwang Samsung in Australien zweimal zur Verschiebung des Verkaufsstarts seines iPad-Konkurrenten. In Deutschland erwirkte der Konzern vor dem Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Galaxy Tab 10.1. Vor wenigen Tagen mussten die Koreaner daraufhin das brandneue Modell 7.7 von ihrem Stand auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin entfernen. In den Niederlanden gibt es ein Einfuhr- und Verkaufsverbot für die drei Galaxy-Smartphones S, S2 und Ace.

Samsung klagt seinerseits gegen Apple, weil der Konzern eigene Mobilfunkpatente durch den US-Konzern verletzt sieht.

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