Motorola fordert iPhone- & iPad-Verkaufsstopp

Patentstreit

Motorola fordert iPhone- & iPad-Verkaufsstopp

Die Patentstreite zwischen den Handy-Herstellern nehmen kein Ende. Nachdem Apple bereits gegen Nokia und HTC vor Gericht gezogen ist, und die entsprechenden Gegenklagen kurze Zeit später eingereicht wurden, kommt nun mit Motorola ein neuer Akteur ins "Spiel".

Patentverletzung
So hat der amerikanische Smartphone-Spezialist (Milestone 2, XT720) nun seinen Konkurrenten Apple ebenfalls wegen der angeblichen Verletzung von Patentrechten verklagt. Der US-Handyhersteller warf dem heimischen Rivalen am Mittwoch vor, mit iPhone, iPad, iPod touch und einigen Rechnern gegen 18 Motorola-Patente zu verstoßen. Dabei gehe es unter anderem um Apples MobileMe-Dienst und das Verwalten von Software-Anwendungen. In einer Beschwerde forderte Motorola die Internationale Handelskommission (ITC) der USA auf, den Verkauf der betroffenen Apple-Produkte in den Vereinigten Staaten zu stoppen.

Motorola macht geltend, dass der Konzern schon seit langem in der Handybranche tätig sei und viele grundlegende Neuerungen erfunden habe. Der über viele Jahre als reiner Computerbauer bekannte Apple-Konzern war erst vor wenigen Jahren mit seinem iPhone sehr erfolgreich auf den Handymarkt gedrängt. "Nach Apples spätem Eintritt in den Markt haben wir lange Verhandlungen geführt, aber Apple hat sich geweigert, Lizenzen von Motorola zu erwerben", teilte Motorola mit. Deshalb bleibe dem Konzern keine andere Wahl, als Apple zu verklagen.

Rekordstrafe für Apple
Erst kürzlich wurde Apple zu einer Rekordstrafe von über 600 Mio. US-Dollar verklagt, reichte jedoch einen Eilantrag gegen dieses Urteil ein.

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