Pokemon Go mausert sich zum Mega-Hit

Neues Nintendo-Game

Pokemon Go mausert sich zum Mega-Hit

Mit der Ankündigung von Pokemon Go hat Nintendo im Oktober 2015 in Aussicht gestellt, die Gaming-Welt revolutionieren zu wollen. Nun sind die seither mit Spannung erwarteten Android- und iOS-Apps endlich erhältlich. Schon kurz nach dem Start zeigt sich, dass sich das Augmented-Reality-Game (AR) zum absoluten Mega-Hit entwickelt. Der Ansturm war sogar so groß, dass es zu Serverproblemen kam. Mittlerweile funktioniert das neue Kultgame aber einigermaßen problemlos, wie auch Suchanfragen nach dem Hashtag #pokemongo auf Twitter oder Facebook zeigen. Hier haben die Spieler bereits eine Unmenge an Fotos von ihren Spielerfahrungen gepostet.

Konkret bringt Nintendo bei Pokemon Go die Pokemon-Spielefiguren in die reale Welt. Die reale Umgebung wird also Teil eines virtuellen Spiels. Die Figuren erscheinen statt in virtuellen Umgebungen in der realen Welt des Nutzers und können dort gesammelt, gefangen oder trainiert werden. Gemeinsam mit anderen Spielern kann man seine Figuren gegeneinander antreten lassen.

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So funktioniert´s

Nintendo hat Pokemon Go gemeinsam mit den Entwicklern des AR-Spiels Ingress produziert. Die Spezialisten wissen offenbar genau, was die Fans von dem Game erwarten. Sie können in der realen Welt neue Pokémons einfangen, Items an Poké-Stops sammeln und die kleinen Monster in verschiedenen Arenen trainieren. Absolutes Highlight ist natürlich das Antreten gegen andere Spieler. Der Startschuss erfolgt mit dem Einfangen des eigenen Pokemon-Avatars. Zur Wahl stehen Glumanda, Schiggy oder Bisasam. Hier muss man noch nicht suchen - das kann man überall machen.

Besonders cool ist auch, dass sich die Pokémons am Aufenthaltsort des Nutzers orientieren. So findet man Wasser-Pokémons nur in der Nähe von Flüssen oder Seen. Je seltener das gefundene Minimonster ist, umso mehr Punkte sammelt man ein. Poké-Stops sucht man am besten in der Nähe von besonderen Plätzen, wie historischen Gebäuden, bekannten Sehenswürdigkeiten oder Denkmälern.

Passendes Zubehör kommt

Mit dem Zubehör Pokémon GO Plus (im Video zu sehen) haben sich die Nintendo-Tüftler noch etwas Besonderes ausgedacht. Das kleine Gadget verbindet sich über Bluetooth mit einem Smartphone, auf dem die Game-App installiert ist. Einmal verbunden, signalisiert es mit LED- und Vibrationssignalen sofort, sobald sich etwas Neues im Spiel tut, wenn beispielsweise ein Pokémon in der Nähe ist. Die Spieler können es mit Hilfe von Pokémon GO Plus dann sogar einfach per Knopfdruck fangen oder Gegenstände einsammeln. Dazu muss das Smartphone lediglich mit dem Zubehör synchronisiert und in dessen Reichweite sein. Laut Nintendo kommt Plus bereits Ende Juli in Europa in den Handel.

Fazit

Wie ein erster Test von Pokemon Go zeigte, weist die (Android-)App noch einige kleinere Fehler auf. Zudem dürften in den nächsten Wochen noch weitere Funktionen folgen. Dennoch herrscht bei Pokémon Go jetzt schon Suchtgefahr. Nintendo scheint hier einen absoluten Mega-Hit gelandet zu haben, der dem japanischen Spieleprofi richtig guttut. Der kürzlich erfolgte Start der Smartphone-App Miitomo und die Ankündigung der neuen Spielekonsole NX zeigen jedenfalls, dass man mit Nintendo immer rechnen muss. Auch wenn Sony und Microsoft zuletzt klar davongezogen sind.

Externe Links

Hier geht es zu Pokémon Go im Play Store

Zur iOS Version des AR-Games geht es hier

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