So funktioniert das „neue“ Facebook

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So funktioniert das „neue“ Facebook

Nun hat Facebook seine Nutzer auch offiziell darüber informiert, dass ab 1. Januar 2015 die neuen Nutzungsbedingungen in Kraft treten. Wir haben diesen Schritt bereits vor rund zwei Wochen angekündigt. Am Mittwoch hat Facebook den Schritt nun auch über das Notification-Center angekündigt. In der Nachricht ist auch der Link zum Blogeintrag enthalten, in dem alle Neuerungen bis ins letzte Detail aufgelistet werden.

Hilfestellung
Laut Facebook bietet der Text „Grundlagen zum Datenschutz“ interaktive Anleitungen zur Beantwortung der am häufigsten gestellten Fragen darüber, wie die User ihre Informationen auf Facebook kontrollieren können. Beispielsweise kann man dort etwas über das Entfernen von Markierungen bzw. Freunden/Freundinnen sowie das Blockieren lernen und darüber, wie man eine bestimmte Zielgruppe für jeden einzelnen Beitrag auswählt. Außerdem wird dort gezeigt, wie man richtig einstellt, wer welche Inhalte sehen kann.

Anpassungsmöglichkeiten
Ein weiterer wichtiger Punkt der Neuerungen soll sein, dass Facebook den Nutzern nun besser helfen will, noch mehr Nutzen aus dem Sozialen Netzwerk zu ziehen. So können Mitglieder ab in Krafttreten der Neuerungen ihren Newsfeed besser an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Unter anderem können nervige Werbe-Links ausgeblendet werden. Praktisch: Einmal vorgenommene Einstellungen sind automatisch auf allen Geräten wirksam, auf denen man Facebook nutzt.

Kritik
Auch wenn Facebook die Neuerungen in ein positives Licht rückt, ist natürlich nicht alles zum Vorteil der Nutzer. So werden etwa Werbeanzeigen auf den User-Profilen geschaltet, die auf Grundlage ihres Surfverhaltens außerhalb des Netzwerks zusammengestellt wurden. Ihre Zustimmung erteilen die Nutzer, indem sie die Dienste des Netzwerks nach dem 1. Jänner 2015 weiter nutzen. Wer die Änderungen nicht in Kauf nehmen will, muss aus Facebook austreten.

Bisher erstellte Facebook die Werbeprofile seiner Nutzer auf Grundlage der Aktivitäten auf dem Netzwerk selbst. Nun werden dazu auch die außerhalb von Facebook genutzten Apps und Internetseiten miteinbezogen. Wer beispielsweise im Internet nach Angeboten für seinen nächsten Urlaub sucht, könnte bei seinem nächsten Besuch auf seinem Profil Werbung für Reisen angezeigt bekommen. Kauft jemand über das Internet eine Stereoanlage, werden auf seiner Facebook-Seite höchstwahrscheinlich Anzeigen für Lautsprecher oder anderes Zubehör eingeblendet. Wer dies nicht möchte, soll dies ausstellen können.

Externer Link
Wer sich mit dem Thema genauer beschäftigen will, kommt hier zu der von Facebook eingerichteten Seite.

>>>Nachlesen: Facebooks anonyme Chat-App ist da

>>>Nachlesen: Facebook verhöhnt tausende Österreicher

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