So gut wird Microsofts Windows Phone 7 So gut wird Microsofts Windows Phone 7

Handy-Betriebssystem

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So gut wird Microsofts Windows Phone 7

Derzeit (15. bis 17. März) findet in Las Vegas die Microsoft Entwicklerkonferenz "MIX 2010" statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung gewährte der Softwareriese am Montag (Ortszeit) erstmals genaue Einblicke in sein neues Handy-Betriebssystem Windows Phone 7, mit dem Microsoft die Vormachtstellung von Symbian, iPhone OS und Android in Bedrängnis bringen will. Weltpremiere feierte das Programm Mitte Februar auf dem MWC in Barcelona.

Silverlight als Basis
Nahezu alle Apps (Anwendungen) für das neue Betriebssystem basieren auf dem Adobe Flash-Konkurrenten "Microsoft Silverlight 4". Bei Silverlight besteht der große Vorteil darin, dass die Software ohne großen Änderungen auf vielen Plattformen (Windows, Xbox, Mac, Symbian, etc.) läuft. Kommende 3D-Spiele basieren auf dem Microsoft XNA-Framework, der bisher nur für die Entwicklung von Xbox-Spielen zum Einsatz kam. Entwickler können die notwendigen Tools völlig kostenlos nutzen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag von 99 Dollar wird auch nicht erhöht. Einige Anwendungen, welche externe Entwickler programmierten, wurden bereits präsentiert. Darunter finden sich Apps von namhafte Organisationen wie Netflix (Online-Filmverleih), AP (Nachrichtenagentur) oder die amerikanische Football-League. Als erstes 3D-Spiel wurde der bekannte Ego.Shooter "The Harvest" vorgeführt. Dabei wurde klar, dass Microsoft die grafische Darstellung von Handy-Spielen auf eine neue Ebene gebracht hat.

Damit die Applikationen auch auf allen Windows Phone-Handys laufen, gibt es für die Hardware-Produzenten klare Vorgaben. So müssen alle Smartphones über einen Hardware-Beschleuniger verfügen, Multitouch unterstützen und mit einem Bewegungssensor (Steuerungsmöglichkeiten per Bewegung) und Näherungssensor ausgestattet sein. Des Weiteren muss das Display eine Auflösung von mindestens 480 x 320 Pixel aufweisen und der Touchscreen kapazitativ sein. Microsoft verlangt auch, dass die Smartphones über einen integrierten GPS-Sensor und einen Kompass verfügen müssen.

Neuer Marketplace
Um eine passende Vertriebsplattform für die neuen Apps anbieten zu können, wird Microsofts "Windows Phone Marketplace" komplett umgekrempelt. Kostenpflichtige Anwendungen kann man entweder mit Kreditkarte oder über die Handyrechnung begleichen. Damit sich die User im Marketplace von Beginn an zurechtfinden, wird dessen Design an das neue Phone 7-Interface (Panoramadarstellung, etc.) angepasst. Bevor sich ein User eine App herunter lädt, wird er diese ausgiebig testen können. Dadurch will Microsoft Fehlkäufe so weit wie möglich unterbinden.

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