Sony plant Prepaid-Karte für Downloads

Musik aus dem Netz

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Sony plant Prepaid-Karte für Downloads

"Die Karte wird im Handel erhältlich sein und einen Code haben, der beim Download eingegeben wird. Man zahlt sie beim Kauf, braucht also keine Kontoverbindung und keine Kreditkarte", sagte Sonys Deutschland-Chef Edgar Berger der "Welt" vom Mittwoch. "In den kommenden Monaten soll es losgehen." Sony kämpft wie die gesamte Branche mit rückgängigen Zahlen beim Verkauf klassischer Tonträger wie beispielsweise CDs.

Hemmschwelle beim Bezahlen
Um Defizite auszugleichen, seien Musik-Downloads in Deutschland noch nicht verbreitet genug, sagte Berger. "Das Problem in Deutschland ist, dass die Leute offenbar eine gewisse Hemmschwelle haben, im Internet Musik zu kaufen und mit Kreditkarte zu bezahlen. Hierzulande sind sieben Prozent der Käufer digital, in den USA 20 bis 30 Prozent. Wir müssen also die Downloads vervierfachen, um das Niveau Amerikas zu erreichen."

Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom nimmt die Zahl der Musik-Downloads in Deutschland aber rasant zu. Die Deutschen werden demnach in diesem Jahr etwa 34 Mio. Songs und Alben legal aus dem Internet herunterladen, ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz wird demzufolge um 25 Prozent auf 60 Mio. Euro steigen. Vor allem junge Leute laden sich laut Bitkom Musik aus dem Internet herunter: Die Gruppe der unter 30-Jährigen sorgt für knapp die Hälfte des Umsatzes.

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