Toyota will Autos twittern lassen

Eigenes Netzwerk

Toyota will Autos twittern lassen

Toyota will für die Besitzer und Fahrer seiner Elektro- und Hybridautos ein eigenes soziales Netzwerk anbieten - und auch die Autos selbst sollen Botschaften übermitteln. Das Netzwerk "Toyota Friend" solle Kunden mit ihren Autos, ihren Händlern und mit Toyota verbinden, teilte der japanische Autobauer am Montag mit. Die Autos sollen ihrem Fahrer eine Botschaft auf Mobiltelefon oder den Tabletcomputer schicken, etwa wenn die Batterie aufgeladen werden muss und wann dafür der günstigste Zeitpunkt ist, oder wenn eine Wartung ansteht. Der Händler kann demnach auch aus der Ferne eine erste Inspektion vornehmen. Starten soll "Toyota Friend" im kommenden Jahr, zunächst in Japan.

Toyota plant das Netzwerk zusammen mit den US-Softwareunternehmen Microsoft und Salesforce, wie der weltgrößte Autobauer mitteilte. Toyota will demnach 442 Mio. Yen (3,8 Mio. Euro) investieren, Microsoft 335 Mio. Yen und Salesforce 223 Mio. Yen.

"Soziale Netzwerke verändern die Art der Kommunikation und die Verbindungen zwischen den Menschen. Das Auto muss mit dieser Entwicklung Schritt halten", erklärte Toyota-Chef Akio Toyoda. "Mein Auto muss mein Freund sein, wie ein Kontakt in einem sozialen Netzwerk", ergänzte Salesforce-Chef Marc Benioff.

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