Twitter-User müssen Daten preisgeben

Kampf gegen Spam-Accounts

Twitter-User müssen Daten preisgeben

Twitter sagt Internet-Trollen, gefälschten Accounts und automatisierten Programmen verstärkt den Kampf an. Der Kurzbotschaftendienst müsse gegen diejenigen verteidigt werden, "die unsere Offenheit ausnutzen wollen", kündigten die Twitter-Manager Del Harvey und Yoel Roth am Dienstag in einem Blog-Eintrag an.

Um den Dienst vor Manipulationen zu schützen, sollen unter anderem für neu erstellte Twitter-Nutzerkonten die Angabe einer E-Mail-Adresse oder einer Telefonnummer verpflichtend werden.

>>>Nachlesen:  Twitter sperrte über eine Million Konten

Die Verschärfungen werden demnach im weiteren Jahresverlauf eingeführt. Twitter steht derzeit ebenso wie andere Internetkonzerne wie etwa Facebook verstärkt unter Druck, stärker gegen die Verbreitung von Falschinformationen und Versuche zur gesellschaftlichen Spaltung vorzugehen.

Nach Angaben des Unternehmens werden zudem jede Woche mehr als 9,9 Millionen Konten identifiziert, die potenzielle Spam- oder automatisiert erstellte Bot-Accounts sind. Um dieser Flut Herr zu werden, setzt Twitter auch auf künstliche Intelligenz - die selbstlernenden Algorithmen sollen dabei Auffälligkeiten entdecken und dann etwa die Kommentare von mutmaßlichen Trollen, deren Kommentare sich einzig auf die Provokation anderer Diskussionsteilnehmer beschränken, für andere Nutzer verbergen.

>>>Nachlesen:  Twitter probiert jetzt neue Taktik aus

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