UMTS-iPhone kommt am 11. Juli nach Österreich

Ab 199 Dollar

© Reuters

UMTS-iPhone kommt am 11. Juli nach Österreich

iPhone 3G unterscheidet sich von der Erstversion durch einen schnelleren Internetzugang, eine längere Gesprächsdauer, einem Zugang zum Navigationssystem GPS und die Nutzung des E-Mail-Systems Microsoft Exchange. Insbesondere der nunmehr installierte "Internet-Turbo" UMTS soll die Verkaufszahlen in Europa nach oben treiben. Das erste Modell war Mitte März 2008 in Österreich auf den Markt gekommen, Verkaufszahlen nannte der damalige Exklusiv-Anbieter T-Mobile bisher nicht. Europaweit ist aber ein Hype wie in den USA ausgeblieben.

Neben dem fehlenden UMTS wurde auch der hohe Preis und vor allem die exklusive Vertragsbindung an einen Mobilfunkanbieter kritisiert. Die zweite Generation des iPhone soll laut Apple-Chef Steve Jobs "doppelte Geschwindigkeit zum halben Preis liefern". Dank des Online-Netzwerks "Loopt" könne man - sofern man keine Angst vorm "gläsernen Menschen" hat - auf dem iPhone 3G erkennen, wo sich die eigenen Freunde gerade befinden und sich dann mit ihnen verabreden.

Keine Exklusivverträge mehr
Die Vertriebsstrategie wurde bereits in der Vergangenheit aufgeweicht, in Österreich sollen nach wie vor T-Mobile, aber künftig auch One das Handy anbieten. Aber schon bisher waren tausende entsperrte iPhones in anderen Netzen eingewählt. Berühmtester heimischer iPhone-Nutzer ist Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S).

Aggressive Preispolitik
Nach Apple-Angaben wird iPhone 3G in der Version mit acht Gigabyte Speicherkapazität für 199 Dollar (126,1 Euro) erhältlich sein. Versionen mit mehr Speicherraum soll es für 299 und 399 Dollar geben. Konkrete Preise für Österreich nannten T-Mobile und One heute auf Anfrage nicht, Details sollen aber in den nächsten Tagen folgen. Apple will das Gerät in 70 Ländern vertreiben - die derzeitig am Markt befindliche Version gibt es nur in sechs Ländern. Das US-Unternehmen will bis zum Jahresende zehn Millionen iPhones verkaufen. Seit dem Marktstart in den USA vor knapp einem Jahr gingen weltweit 5,4 Millionen Geräte über die Ladenpulte.

iPhone-User sind Viel-Surfer
Laut T-Mobile Austria wurde bisher bei den iPhone-Nutzern "ein bis zu 50-faches Surfvolumen" festgestellt. Weiters werde Roaming überdurchschnittlich stark genutzt. Die meistverwendeten Applikationen seien Google Maps, YouTube und der Abruf von Aktienkursen, hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage. Mit der Version 3G sollen künftig verstärkt Geschäftskunden angesprochen werden, so Steve Jobs.

Längere Akkulaufzeit
Mit dem iPhone 3G wird die Sprechdauer auf 10 Stunden (in 2G-Netzen und fünf Stunden bei Verwendung von 3G) sowie auf bis zu fünf bis sechs Stunden Internetnutzung und bis zu 24 Stunden Audiowiedergabe ausgedehnt, so der Hersteller Apple.

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