US-Militär-Hacker droht lebenslange Haft

Auslieferung

 

US-Militär-Hacker droht lebenslange Haft

Der äußerlich unscheinbare 43-jährige "Grey-Hat-Hacker" Gary McKinnon (siehe Bild) hat im Kampf gegen seine Auslieferung eine weitere Niederlage einstecken müssen. Ein Gericht in London versagte dem Briten am Freitag eine Berufung vor dem höchsten britischen Gericht.

Beeindruckende Hacking-Liste
Der ehemalige Systemadministrator Gary McKinnon wird beschuldigt, im Jahr 1997 in das Netzwerk des amerikanischen Militärs (US-Armee, der Luftwaffe, der Marine), in den Jahren 2001 und 2002 in Computer der NASA und in zahlreiche andere wichtige amerikanische Organisationen eingedrungen zu sein, unter anderem auch in das als sicher geltende Pentagon. Die Leitungen hat er von seiner londoner Wohnung aus angezapft.

Bestreitet mit Absicht gehandelt zu haben
Nach eigenen Angaben war er jedoch lediglich auf der Suche nach Informationen über Ufos. Menschenrechtsgruppen und Politiker protestieren seit langem gegen eine Auslieferung des Mannes.

In den USA droht dem 43-Jährigen eine lebenslange Strafe, obwohl er an Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus, leidet. Erst kürzlich berichteten wir über einen Kreditkarten-Hacker der in Amerika wahrscheinlich für 25 Jahre hinter Gitter muss.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen