Vevo setzt stärker auf Eigenproduktionen

Musikdienst

Vevo setzt stärker auf Eigenproduktionen

Der Online-Musikdienst Vevo greift in Deutschland zu Eigenproduktionen, um mehr Zuschauer anzulocken. "Wir haben festgestellt, dass im deutschen Markt lokale Künstler eine Schlüsselrolle spielen", sagte der für das internationale Geschäft zuständige Vevo-Manager Nic Jones der dpa.

"Auf Achse"
Als erste Produktion wurde am Donnerstag die Sendereihe "Auf Achse" gestartet, bei der wenig bekannte Bands aus der Provinz vorgestellt werden. Vevo kann in Deutschland im Gegensatz zur Google-Plattform YouTube eine breite Auswahl an aktuellen Musikvideos zeigen. Der Dienst erreichte nach jahrelangen Verhandlungen eine Einigung mit der Verwertungsgesellschaft Gema.

Marke muss aufgebaut werden
Das stellte Vevo zugleich vor die Herausforderung, in Deutschland eine eigene Marke aufbauen zu müssen - in anderen Ländern kommt ein Großteil der Nutzer über YouTube. Der Dienst, der mehreren Musikkonzernen gehört, will sich zugleich grundsätzlich stärker von der Google-Plattform lösen. "Dafür haben wir in Deutschland auch mit Blick auf andere Märkte viel gelernt", sagte Jones. Er will für Vevo stärker einen Platz auf Fernsehern in deutschen Wohnzimmern sichern.

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