Viel Kritik an der Festplattenabgabe

Unnötige Verteuerung

Viel Kritik an der Festplattenabgabe

Die am 1. Oktober in Kraft getretene Ausdehnung der Leerkassettenvergütung (wir berichteten) sorgt weiterhin für Aufregung. ,

ISPA auch dagegen
Neben zahlreichen Hardware-Herstellern wie etwa HP kritisieren nun auch die Internet Service Providers Austria (ISPA), die Dachorganisation der österreichischen Internet-Wirtschaft, diesen Schritt: "Die Leerkassettenvergütung auf Festplatten ist ein weiterer Versuch der Verwertungsindustrie, wirtschaftliche Löcher veralteter Geschäftsmodelle mittels Raubrittermethoden zu stopfen", meldete sich ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger am Freitag (8. Oktober) in einer Aussendung zu Wort.

Abzocke am Kunden
Die von der Verwertungsgesellschaft Austro Mechana eingeführte Festplattenabgabe sieht vor, dass beim Kauf einer Festplatte eine Urheberrechtsgebühr eingehoben wird. Für die Kunden von Internet Service Providern, die multimediale Inhalte legal online beziehen, sei diese Gebühr eine hohe, zusätzliche finanzielle Belastung.

Reform gefordert
Dass Kunden zwar zur Kasse gebeten werden, "dadurch aber urheberrechtlich geschützte Werke keineswegs automatisch abgegolten und legalisiert sind, ist ein weiteres Problem", so Wildberger. Außerdem gebe es zunehmend Streaming-Angebote ohne Datenspeicherung auf Festplatten. Die ISPA fordert daher eine Reform des Urheberrechts.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum von oe24.at  
Es gibt neue Nachrichten