Sonderthema:
WhatsApp-Sexting: Geldstrafe für Schüler

Gerichtsurteil

WhatsApp-Sexting: Geldstrafe für Schüler

Trotz zahlreicher Warnungen geht der Sexting-Boom - also das Verschicken von Nacktfotos an seinen Freund oder seine Freundin – unter Jugendlichen bei WhatsApp unvermindert weiter. Solange die Beziehung hält, geht das Ganze auch meistens gut. Doch da bei jungen Paaren oft nach einigen Monaten wieder Schluss ist, können diese erotischen Fotos schnell ziemlich problematisch werden. Das musste nun auch eine deutsche Schülerin erfahren.

>>>Nachlesen: Sexting-Boom bei WhatsApp

Ex-Freund schickte Nacktfotos weiter
Die Teenagerin aus Berlin schickte ihrem Freund einige Nacktfotos. Als die Beziehung zu Bruch ging, versendete dieser die Fotos einfach per WhatsApp an seine Freunde und andere Mitschüler weiter. Das verstößt natürlich klar gegen das Recht auf Privatsphäre. Bei so etwas spricht man gemeinhin von Rachepornos, gegen die schon seit längerer Zeit rechtlich vorgegangen wird. Aus diesem Grund wurde der Teenager, der die Fotos ohne Erlaubnis seiner Ex verbreitete, laut einem Bericht der Berliner Morgenpost jetzt vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg zur Zahlung von 1.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Diese Summe konnte der junge Mann aber nicht aufbringen. Seine Eltern und das Gericht waren jedoch der Meinung, dass es nichts bringen würde, wenn sie die Strafe bezahlen würden.

>>>Nachlesen: "Rachepornos" weiter am Vormarsch

Vergleich
Aus diesem Grund einigte sich das Gericht mit der Familie der Exfreundin darauf, dass der junge Mann „nur“ 500 Euro bezahlen muss. Diese muss er jedoch selbst in einem Ferialjob verdienen.

>>>Nachlesen: Teenies twittern Gruppen-Sex-Video

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