Zuckerberg: NSA-Affäre schadet Internet-Firmen

Vertrauen erschüttert

Zuckerberg: NSA-Affäre schadet Internet-Firmen

Die Enthüllungen über das Überwachungsprogramm des US-Geheimdienstes NSA haben nach Einschätzung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg das Vertrauen in Internet-Firmen erschüttert. Sein Unternehmen untersuche regelmäßig das Vertrauen, das Nutzer in Facebook setzten, sagte Zuckerberg bei einer Diskussionsveranstaltung am Mittwoch in Washington. Normalerweise bewege sich da nicht viel. Doch "die NSA führte dazu". Der Vertrauensindex sei "nach unten gegangen", als das Überwachungsprogramm PRISM bekannt geworden sei.

Gerichtliche Anträge
"PRISM hatte einen großen Einfluss auf das Vertrauen", sagte Zuckerberg. Er kündigte an, Facebook werde weiter darauf dringen, dass es mehr Transparenz zu den NSA-Programmen gebe, die riesige Datenmengen von Internet-Nutzern überwachen sollen. Facebook und andere Internet-Firmen haben gerichtliche Anträge eingereicht, um von der US-Regierung Veröffentlichungen über ihre Rolle zu erreichen. Sie hoffen, dass dies Befürchtungen der Nutzer beseitigen wird, die Firmen hätten aktiv an einer Ausspähung im großen Stil mitgewirkt.

Vertrauliche Dokumente veröffentlicht
Die NSA-Affäre war durch den Informanten Edward Snowden ins Rollen gebracht worden. Der ehemalige externe Mitarbeiter der NSA hat in den vergangenen Monaten zahlreiche vertrauliche Dokumente den Medien zugespielt. Die Enthüllungen über die Überwachung des Internets und das Ausspähen auch von befreundeten Regierungen sorgten weltweit für Empörung. Derzeit hält sich Snowden in Russland auf, das dem 30-Jährigen vorläufig Asyl als Schutz vor der US-Justiz gewährte.


Diashow Fotos: Facebook bringt Videos auf Instagram

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Facebook hat, wie erwartet, eine Videofunktion in seinen Foto-Dienst Instagram integriert.

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Mit Hilfe von Instagram können nun neben Fotos auch zwischen drei und 15 Sekunden lange Videos aufgenommen und...

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