iPhone 6s: Foxconn setzt auf Roboter

1 Million Foxbots

iPhone 6s: Foxconn setzt auf Roboter

Der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn baut angesichts steigender Arbeitskosten und abflauenden Wachstums auf dem Smartphone-Markt Stellen ab. Ein Sprecher des Konzerns nannte zwar weder Zeitraum noch Umfang der geplanten Maßnahmen. Er wies aber in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters darauf hin, dass die Arbeitskosten sich seit 2010 mehr als verdoppelt hätten.

Gründe für die Maßnahmen
Zudem seien die Zeiten des zweistelligen Umsatzwachstums vorbei. "Selbst wenn sich die Technologie verbessert, werden der Preis fallen", sagte der Sprecher über die Entwicklung bei Smartphones und anderen mobilen Geräte. "Wir haben uns damit abgefunden, unsere Kunden haben sich damit abgefunden."

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Die Foxconn-Gruppe und ihr Flaggschiff-Unternehmen Hon Hai Precision Industry beschäftigen etwa 1,3 Millionen Menschen. Der Hauptkunde ist der amerikanische iPhone- und iPad-Bauer Apple. In diesem Jahr dürfte das Wachstum auf dem Smartphone-Markt auf 13 Prozent abklingen, halb so viel wie im Jahr zuvor, schätzt die Forschungsgruppe IDC. Gleichzeitig dürfte 2018 der Preis für ein Durchschnittsmodell um 19 Prozent fallen.

Roboter
Daher setze Foxconn langfristig auf Automatisierung, um die Arbeitskosten im Griff zu halten, sagte der Sprecher. Die vom Konzern-Vorsitzenden Terry Gou noch vor dem Start des iPhone 6 ins Spiel gebrachte Zahl von einer Million Roboter - die sogenannten "Foxbots" - sei allerdings weniger ein festes Ziel als "ein allgemeines Konzept". In Zukunft werden die iPhones also hauptsächlich von Maschinen zusammgebaut. Beim kommenden iPhone 6s, das wahrscheinlich im September präsentiert wird, soll die neue Strategie bereits greifen.

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