iPhone 7 geht weg wie warme Semmeln

Erfolgreiches Smartphone

iPhone 7 geht weg wie warme Semmeln

Die Prognosen haben sich bestätigt: Apple hat im Feiertagsquartal mehr iPhones verkauft als von Experten erwartet. Im ersten Geschäftsquartal seien 78,3 Millionen der Smartphones abgesetzt worden, teilte der US-Konzern am Dienstagabend (Ortszeit) nach Börsenschluss mit. Damit ist das iPhone 7 (Plus) das bisher erfolgreichste Apple-Handy.

Das waren etwa 3,5 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum und auch mehr als die 77,4 Millionen Geräte, die Experten des Marktforschungsunternehmens FactSet StreetAccount vorhergesagt hatten. Das iPhone ist das wichtigste Produkt des Unternehmens. Die Apple-Aktie legte nachbörslich 2,5 Prozent zu.

Trendwende geschafft

Der Nettogewinn im Quartal fiel auf 17,9 Milliarden Dollar (16,84 Mrd. Euro) nach 18,4 Milliarden im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie von 3,36 Dollar lag damit jedoch über den von Reuters erwarteten 3,21 Dollar. Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 78,4 Milliarden Dollar.

Die Geschäfte bei dem Technologiekonzern hatten sich zuletzt durchwachsen entwickelt. In den ersten drei Quartal war der Umsatz jeweils rückläufig gewesen, in den letzten drei Monaten des Jahres wollte das Management diesen Trend aber durchbrechen. Dazu setzte Apple auf das neue iPhone wie das größere iPhone 7 Plus.

Diashow Fotos vom Test des iPhone 7

iPhone 7 im Test

Nimmt man das iPhone 7 erstmals aus der Verpackung, fällt auf, dass sich optisch im Vergleich zu den beiden Vorgängergenerationen (6 und 6s) nicht allzu viel getan hat.

iPhone 7 im Test

Auf der Rückseite fehlen die Antennenstreifen und beim kleinen Modell wurde die Kamera etwas größer. Der Ring um die Linse ragt nach wie vor etwas aus dem Gehäuse.

iPhone 7 im Test

Wer unbedingt zeigen will, dass er sich ein iPhone 7 gegönnt hat, sollte zu einer der beiden schwarzen Varianten greifen.

iPhone 7 im Test

Das Hochglanz-Modell ist zwar kratzanfällig, dafür sieht es aber auch extrem schick und edel aus.

iPhone 7 im Test

Apple verzichtet als erster großer Smartphone-Hersteller auf den traditionellen Kopfhöreranschluss (3,5mm-Klinke). "EarPods“ mit Lightning-Anschluss und ein Adapter für herkömmliche Kopfhörer sind im Lieferumfang enthalten.

iPhone 7 im Test

Auf der rechten Seite befindet sich der Slot für die Nano-SIM-Karte. An der Verarbeitungsqualität und der Materialanmutung gibt es nichts auszusetzen.

iPhone 7 im Test

Die Bedienknöpfe sind an den üblichen Stellen angebracht. iPhone-User finden sich also schnell zurecht.

iPhone 7 im Test

Das neue iPhone ist IP67 zertifiziert. Das heißt, dass das Gerät bis zu einer halben Stunde rund einen Meter unter Wasser bleiben kann, ohne dabei Schaden zu nehmen.

iPhone 7 im Test

Als Betriebssystem ist das neue iOS 10 vorinstalliert. Dieses bietet viele neue Funktionen. Am Sperrbildschirm werden nun mehr Informationen angezeigt.

iPhone 7 im Test

Der Home-Button ist völlig neu. Beim iPhone 7 gibt es anstelle eines echten Knopfes eine Art Trackpad mit Force-Toch-Funktion, wie man es von den aktuellen MacBooks kennt. Das ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig.

iPhone 7 im Test

Wichtigstes Apple-Merkmal bei der Smartphone-Bedienung bleibt aber 3D Touch. Das Force Touch Display, das unterschiedliche Druckstärken erkennt und so diverse Bedienmöglichkeiten bietet, wurde beim iPhone 6s erstmals eingeführt. Für das iPhone 7 wurde die Technik weiterentwickelt und funktioniert nun tatsächlich (noch) etwas besser.

iPhone 7 im Test

Beim 4,7 Zoll Modell ist zwar keine Dual-Kamera mit an Bord und die Auflösung ist mit 12 MP auch gleich geblieben, dennoch fällt der Fortschritt eklatant aus. Der neue Sensor nimmt mehr Licht auf, die f1.8-Blende zählt zu den besten am Markt und der helle LED-Blitz macht fast die Nacht zum Tag.

iPhone 7 im Test

Die Frontkamera hat Apple ebenfalls aufgerüstet. Sie bietet nun eine Auflösung von 7 MP (6s: 5 MP) und sorgt somit für bessere Selfies und eine noch bessere Qualität bei Videoanrufen.

iPhone 7 im Test

Im Alltagsgebrauch ist das nun um 25 Prozent hellere Display für alle Aufgaben bestens gerüstet. Auch wenn es "nur" eine HD-Auflösung bietet.

iPhone 7 im Test

Zwar wurde die Speichergröße des Einstiegsmodells auf 32 GB verdoppelt, mit Preisen von ab 759 Euro (iPhone 7) ist das Smartphones aber alles andere als günstig.

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