Sonderthema:
Die 10 wichtigsten Fragen zu Vista

Das neue Windows

 

Die 10 wichtigsten Fragen zu Vista

Frage 1:
Muss ich jetzt auf Windows Vista upgraden?

Nein. Windows XP und 2000 werden auch weiterhin uneingeschränkt nutzbar sein. Wer seinen Rechner auf Windows Vista umstellen möchte, sollte vorher unbedingt den Kompatibilitäts-Check auf der Microsoft-Website ausführen, um zu sehen ob es bei einem Upgrade auf Vista zu Problemen mit Hard- oder Software kommen könnte.

Frage 2:
Brauche ich für Office 2007 unbedingt Windows Vista?

Nein. Office 2007 läuft sowohl unter Vista als auch unter Windows XP. Ältere Windows Versionen sind nicht mit der neuen Office-Release kompatibel.

Frage 4.
Was sind die Systemvorraussetzungen von Windows Vista?

Als absolute Untergrenze gibt Microsoft einen Computer mit 1 GHz Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und 40 Gigabyte Festplatte an. Besonders viel Spass wird Vista mit dieser Konfiguration allerdings noch nicht machen. Sinnvoll lässt sich Vista erst ab 1 GB Arbeitsspeicher einsetzen. Wer ausserdem die neue Oberfläche mit Transparenzen und animierten 3D-Effekten sehen möchte, benötigt zusätzlich noch eine DirectX-9-Grafikkarte.
PCs, die nicht älter als 2 Jahre sind, sollten mit Vista also keine großen Probleme haben, oder sich zumindest leicht auf "Vista-Tauglichkeit" hochtunen lassen (etwa durch den Einbau von mehr Arbeitsspeicher). Wenn sich der PC zudem noch einigermaßen zum Spielen eignet (d.h. eine "echte" Grafikkarte mit eigenem Grafikspeicher besitzt), ist er auch für Vistas neue Benutzeroberfläche Aero gerüstet.
Genauere Informationen finden Sie auch hier .

Frage 5.
Welche Vista-Variante ist die beste für mich?

Für Heim-User ist es empfehlenswert, gleich die (etwas teurere) Windows Vista Home Premium zu wählen. Mit an Bord sind hier unter anderem die Media Center Software und andere Home-Entertainment-Anwendungen. Auch für Gamer ist es das ideale Vista-Modell.
Wer auf keine Funktion am neuen Vista verzichten will, muss gleich zu Vista Ultimate greifen. Diese Variante ist zwar ziemlich teuer, dafür sind hier aber auch wirklich alle Funktionen von Vista enthalten.
Über "Windows Anytime Upgrade" lassen sich Vista Home Basic, Home Premium oder Business auf eine Version mit größerem Funktionsumfang online aufrüsten. Dazu erwirbt der Kunde lediglich online einen passenden Installationsschlüssel und legt anschließend die Vista-DVD ein. Die notwendigen Programme sind auf der Installations-DVD bereits enthalten.

Frage 6:
Upgrade oder Vollversion?

Wer eine gültige (legale) Version von Windows XP auf seinem Rechner bereits installiert hat, kann zu einer preiswerteren Upgrade-Verison von Windows Vista greifen. Nachteil: Wer seinen Computer neu installieren will, muss vor der eigentlichen Vista-Installation auch Windows XP neu aufsetzen.

Frage 7:
Wieviel kostet Windows Vista?

Die Vollversionen sind im Handel zu Preisen um 250 Euro (Vista Home Basic), 330 Euro (Vista Home Premium) bzw. 550 Euro (Vista Ultimate) zu haben. Mitunter gibt es hier auch sehr starke Preisunterschiede zwischen verschienden Anbietern - verlgeichen lohnt sich also.
Upgrade-Versionen sind nochmal billiger. Die Preise liegen hier bei 150, 200 und 330 Euro für die drei oben aufgeführten Vista-Varianten.

Frage 8
Laufen meine Programme auch nach dem Umstieg auf Vista noch auf dem Computer?

Ja, aber mit Ausnahmen. Die meisten Programme arbeiten auch nach einem Umstieg auf Windows Vista uneingeschränkt weiter. Um unliebsamen Überraschungen schon vor dem Umstieg aus dem Weg zu gehen, empfielt es sich, die Systemkompatibilität mit dem Windows Upgrade Advisor zu testen. Genauere Infos dazu finden Sie hier .

Frage 9:
Ist Windows Vista ein 32-Bit oder ein 64-Bit Betriebssystem?

Beides. Jede Vista-Version, egal ob Home basic oder Ultimate, enthält sowohl eine 32-Bit-Variante als auch eine 64-Bit-Variante. Der Unterschied liegt vor allem in der größe des Arbeitsspeichers, den diese Betriebssysteme ansprechen können. Alle 32-Bit-Betriebssystemversionen können nur 4 GB RAM ansprechen - mehr geht nicht! Wer in seinem Computer gerne noch mehr RAM hätte, muss das 64-Bit-Vista installieren (je nach version werden hier dann bis zu 128 GB und mehr unterstützt).

Frage 10:
Soll ich mir die 32 oder 64 Bit Version installieren?

Trotz der Speicherlimitierung auf 4 GB sollten Privatanwender noch auf die 32-Bit-Vistaversion setzen. Der Hauptgrund: Bisher gibt es noch eine relativ schlechte Auswahl an 64-Bit-Treibern für viele Consumer-Geräte. Vor allem Drucker, Scanner, TV-Karten und Webcams werden von ihren Herstellern bislang nur vereinzelt mit Treibern für die 64-Bit-Vista-Variante versorgt. Und ohne diese Treiber lässt sich das entsprechende Gerät unter Vista dann nicht installieren - die 32-Bit-Treiber funktionieren NICHT unter Windows Vista 64-Bit.
Nur wer unbedingt mehr als 4 Gigabyte Speicher in seinem Rechner benötigt sollte sich die 64-Bit Windows Vista Version installieren.

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