Android zeigt iPhone, wo der Hammer hängt

300.000 Handys pro Tag

© Google

Android zeigt iPhone, wo der Hammer hängt

Der Android-Chefentwickler Andy Rubin, der am Montag Android 2.3 "Gingerbread" und das neue Google-Handy Nexus S vorstellte, hatte für seinen Arbeitgeber am Mittwoch eine gute Nachricht zu verbreiten: Via Twitter-Botschaft (Tweet) verkündete er, dass mittlerweile weltweit 300.000 Smartphones pro Tag verkauft werden, die mit dem Google-Betriebssystem laufen.

20 Millionen Stück pro Quartal
Schon vor einigen Monaten konnte Android bei den Absätzen am Erzrivalen - dem iPhone von Apple - vorbeiziehen, doch die aktuellen Zahlen sind noch beeindruckender. Im besten Quartal (3 Monate) konnte Apple knapp über 14 Millionen iPhones absetzen. Rechnet man 22 Verkaufstage pro Monat, dann kommt Android laut den aktuellen Zahlen im Quartal auf rund 19,8 Millionen (6,6 Millionen pro Monat) Einheiten. Natürlich muss man dabei berücksichtigen, dass Apple mit iPhone 3G, 3GS und 4 nur drei Geräte im Angebot hat. Bei Googles Android-System ist das anders, denn hier haben nahezu alle Smartphone-Anbieter (HTC, Dell, Motorola, Samsung, LG, SonyEricsson, etc.) einige Geräte im Angebot. Mittlerweile gibt es über 100 verschiedene Android-Handys.

Open Source
Der große Vorteil von Android liegt in seiner Offenheit (basiert auf dem Linux-Kernel). Deshalb können die Hersteller ihre Smartphones nach den eigenen Wünschen anpassen. Außerdem wird das System von Tausenden Entwicklern nahezu täglich weiterentwickelt. Die Oberhand behält jedoch stets Google. Des Weiteren stehen im Google App Store (Android Market) für die User mittlerweile über 100.000 Apps zur Verfügung, von denen über die Hälfte kostenlos ist. Einen Nachteil hat die Offenheit des Systems jedoch: Hacker und Cyberkriminelle können es viel leichter angreifen, als dies beim geschlossenen Apple iOS der Fall ist.

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