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BlackBerry greift mit 2 Smartphones an

Gelungenes Comeback?

BlackBerry greift mit 2 Smartphones an

Seiten: 12

BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat am Mittwoch sein neues Betriebssystem BlackBerry 10 (BB10) und zwei neue Smartphones - das Z10 und das Q10 - vorgestellt. Unseren Live-Ticker zum Nachlesen finden Sie auf Seite 2. Gleichzeitig machte RIM seine Marke zum Firmennamen. Das Unternehmen heiße von nun an offiziell Blackberry, kündigte der aus Deutschland stammende Konzernchef Thorsten Heins während der Präsentation an. Bei den Geräten stand vor allem das neue Z10 im Mittelpunkt, das gegen iPhone 5, Galaxy S3 bzw. S4 und Nokias Lumia-Flaggschiffe antreten soll.

Diashow Fotos vom Blackberry Q10 und Z10

Blackberry-Keynote

Firmenchef Thorsten Heins bei der Präsentation der neuen Blackberry-Smartphones (Z10 und Q10) und des neuen Betriebssystems Blackberry 10.

Blackberry Z10

Bei den Geräten stand vor allem das neue Z10 im Mittelpunkt.

Blackberry Z10

Die Ausstattung des Geräts kann sich durchaus sehen lassen, setzt dabei aber keine neuen Maßstäbe.

Blackberry Z10

Das Smartphone wird über ein 4,2-Zoll-Touch-Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Px bedient. Damit erreicht es eine Pixeldichte von 356 ppi.

Blackberry Z10

Angetrieben wird das Blackberry-Flaggschiff von einem Dual-Core-Prozessor (OMAP 4470; Cortex A9-Architektur).

Blackberry Z10

Diesem stehen 2 GB RAM zur Seite. Auf der Rückseite ist eine 8 MP-Kamera verbaut, mit der auch HD-Videos aufgenommen werden können.

Blackberry Q10

Beim neuen Q10 handelt es sich um einen klassischen Blackberry.

Blackberry Q10

Das Gerät verfügt unter seinem 3,1-Zoll großen AMOLED-Touchscreen (720 x 720 Px) über eine physische Tastatur.

Blackberry Q10

Damit sollen jene aktuellen BB-Nutzer, die ihre Geräte vor allem wegen der mechanischen Tasten lieben, bedient werden.

Blackberry Z10

Blackberry Z10

Blackberry Q10 und Z10

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Z10
Die Ausstattung des Geräts kann sich durchaus sehen lassen, setzt dabei aber keine neuen Maßstäbe. Die meisten Details waren ohnehin bereits bekannt, da vom Z10 vorab mehrere Videos und Infos aufgetaucht sind. Das Smartphone wird über ein 4,2-Zoll-Touch-Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Px bedient. Damit erreicht es eine Pixeldichte von 356 ppi. Angetrieben wird das Blackberry-Flaggschiff von einem Dual-Core-Prozessor (OMAP 4470; Cortex A9-Architektur). Diesem stehen 2 GB RAM zur Seite. Auf der Rückseite ist eine 8 MP-Kamera verbaut, mit der auch HD-Videos aufgenommen werden können. Vorne gibt es eine zusätzliche 2.0 MP-Kamera für Video-Telefonate. Neben weiteren gängigen Features wie WLAN, GPS und Bluetooth verfügt das Z10 zusätzlich über einen NFC-Chip. Damit ist es auch für zukünftige Anwendungsbereiche wie bargeldloses Zahlen gerüstet. Der interne Speicher fasst 16 GB und kann via MicroSD-Karten erweiterter werden.

Q10
Beim neuen Q10 handelt es sich um einen klassischen Blackberry. Das Gerät verfügt unter seinem 3,1-Zoll großen AMOLED-Touchscreen (720 x 720 Px) über eine physische Tastatur. Damit sollen jene aktuellen BB-Nutzer, die ihre Geräte vor allem wegen der mechanischen Tasten lieben, bedient werden. Beim Prozessor, den Kameras und beim Speicher bedient sich der Q10 beim Z10.

BB10
Das neue Betriebssystem Blackberry 10, das sich um einige Monate verzögert hat, soll die Wende bringen und RIM wieder auf die Erfolgsbahn führen. Es erlaubt u.a. getrennte Bereiche für private und berufliche Nutzung. So können Unternehmen ihren Mitarbeitern Zugriff auf Firmen-E-Mails und interne Unterlagen geben, ohne dass diese mit privaten Nachrichten vermischt werden. Der Geschäftsbereich ist mit einer Passwort-Eingabe geschützt.

Beim „Look & Feel“ wollten die Entwickler das Beste aus iOS, Android und Windows Phone unter einen Hut bringen. Auf den ersten Blick ist ihnen das auch gelungen. Während der Präsentation lief BB10 flüssig und stabil. Zudem scheinen die Smartphones extrem schnell auf Befehlseingaben zu reagieren. Ein Highlight ist auch die neue „Nachrichtenzentrale“, in der SMS, Facebook-Nachrichten, E-Mails und Spielemeldungen gebündelt und übersichtlich dargestellt werden. Hinzu kommen eine sehr ausgereifte virtuelle Tastatur, sowie Foto- und Video-Apps, die mit zahlreichen Funktionen wie Filter und Beschriftungsmöglichkeiten auftrumpfen. Über den BB-Messenger kann man ab sofort auch kostenlose Video-Anrufe erledigen.

App Store
Bei den Apps hat BlackBerry den größten Nachholbedarf. Mit neuen Inhalten von großen Medien-Anbietern wie Sony oder Disney kommt zwar auch hier Bewegungen rein, bei den klassischen Anwendungen kann RIM jedoch mit Android und Apple nicht mithalten. Allein Apple zählt inzwischen 775.000 Programme für iPhones, Tablets und iPods im eigenen App-Laden. Bei Blackberry sind es aber mittlerweile auch schon 70.000 Apps, die in der Blackberry World zur Verfügung stehen. Konsumenten wollen Auswahl haben. Hier muss schnellsten nachgelegt werden. Dafür muss Blackberry aber zunächst Entwickler von der neuen Stärke überzeugen.

Fazit
RIM hat mit seinen Neuerungen ordentlich nachgelegt. Das Betriebssystem scheint endlich mit den Konkurrenten mithalten zu können und auch die neuen Smartphones können sich sehen lassen. Ob das ausreicht, um am heiß umkämpften Markt wieder Fuß zu fassen, bleibt dennoch arbzuwarten. iOS und Android sind extrem populär und erfüllen mittlerweile auch die Ansprüche von Geschäftskunden. Zudem scheint sich Nokia dank Windows Phone wieder zu erholen. Zuletzt erreichte Blackberry nur mehr einen Marktanteil von 2,1 Prozent. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Kanadier wieder zulegen können.

Starttermin
In Kanada kommen die neuen Geräte am 5. Februar in den Handel, in den USA starten sie Mitte März und in Großbritannien sollen sie bereits ab dem morgigen Donnerstag erhältlich sein. Zunächst wird es die Geräte nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag geben. Die US-Preise liegen zwischen 150 und 200 Dollar. Wann die neuen Blackberrys nach Österreich kommen, wurde nicht verraten. Hier dürfte wohl erst mit den Mobilfunkanbietern verhandelt werden.

 

Seite 2: Der spannende Live-Ticker zum Nachlesen

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