Facebook will eigenes Smartphone bauen

Große Pläne

© Sony Ericsson/Montage

Facebook will eigenes Smartphone bauen

Google hat es Anfang dieses Jahres vorgemacht. Der IT-Riese brachte mit dem Nexus One ein eigenes Smartphone auf den Markt. Dabei entwickelte der Konzern jedoch nur die Software (Android) selbst und überließ die Hardware-Konstruktion dem Handy-Profi HTC. Mit dem Projekt wollte Google vor allem sein Betriebssystem Android bekannter machen, und das ist auch perfekt gelungen. Aufgrund des mangelnden Verkaufserfolgs wird es laut Google-Chef Eric Schmidt jedoch kein Nexus Two geben.

Facebook-Handy
Laut dem Branchendienst "TechCrunch" verfolgt nun auch das populärste Soziale Netzwerk der Welt ähnliche Pläne. Den Gerüchten zufolge will Facebook ebenfalls ein eigenes Handy-Betriebssystem auf den Markt bringen und dieses auf einem eigenen Handy, welches ebenfalls von einem etablierten Smartphone-Hersteller gebaut werden soll, auf den Markt bringen. Da Facebook vor allem jüngere Personen als Zielgruppe hat, dürfte das Gerät zu einem echten Kampfpreis auf den Markt kommen. Zwar gibt es für nahezu alle aktuellen Betriebssysteme einen eigenen Facebook-Client, das geht dem Chef Mark Zuckerberg jedoch nicht weit genug. Bei der eigenen Software sollen die Facebook-Dienste noch besser und umfangreicher integriert werden.

Als Entwickler konnte das Social Network schon einen ehemaligen Google-Programmierer für sich gewinnen. Dieser war beim IT-Riesen für die Entwicklung von Googles Windows XP-Gegner "Chrome OS" maßgeblich beteiligt und wechselte erst vor wenigen Wochen zu Facebook.

Nicht offiziell
Facebook oder ein möglicher Hardware-Partner haben den Bericht noch nicht kommentiert.  Des Weiteren sind auch die TechCrunch-Autoren noch etwas skeptisch. Zwar seien die Informationen von einer vertrauenswürdigen Quelle, das Projekt befinde sich derzeit jedoch in einem so frühen Stadium, dass es auch jederzeit gestoppt werden könnte.

Großes Potenzial
Mit seinen über 500 Mio. Nutzern hätte Facbook jedoch eine riesige Zielgruppe, auch wenn sich nur ein Bruchteil davon für das neue Facebook-Handy entscheiden würde.

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