Handy-Automaten sorgen für Furore

In Wiener U-Bahnstationen

Handy-Automaten sorgen für Furore

Das digitale Zeitalter mit der einhergehenden Dauernutzung von Smartphones lässt auch den guten alten Automaten weiter im Geschäft bleiben. In Wiener U-Bahnstationen machen nicht mehr notwendige Telefonzellen Automaten Platz, aus denen man nicht nur Smartphones, sondern auch Zubehör wie Akkupacks und Selfiesticks für die Mobiltelefone herausdrücken kann, berichtete der ORF.

"Wie oft hat man sich gefragt, mein Akku ist leer, wo bekomm ich jetzt ein Ladegerät oder ein Akkupack her. Oder man ist auf dem Weg und hat seine Kopfhörer vergessen", zitiert die Internetseite Daniel Neuwirth, Assistent der Geschäftsführung bei MobiNil.

Weitere 30 Automaten geplant

"In vielen U-Bahn-Stationen gibt und gab es Telefonzellen. Deren Nutzung ist dadurch, dass heutzutage jeder ein Handy besitzt, stark zurückgegangen. Sie werden kaum mehr verwendet", so Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann laut dem Bericht. "Diese frei werdenden Räume werden jetzt genutzt, zum Beispiel durch Automaten für Handyzubehör, Verpflegungsautomaten oder auch Bankomaten."

Bisher gibt es sechs Automaten in Stationen der U1 und U3, geht aus dem Bericht hervor. Wie viel Miete die Firma derzeit pro Standort bezahlt, blieb offen. Weitere 30 Automaten in U-Bahnstationen seien geplant.

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