Nokia zeigt neues Flaggschiff N9

Auch Billig-Handys

Nokia zeigt neues Flaggschiff N9

Totgesagte leben länger. Dieser Spruch passt derzeit zum angeschlagenen finnischen Handyriesen Nokia. Während die ganze Branche über das einstige Vorzeigeunternehmen nur noch spottet, bringt Nokia ein neues Gerät nach dem anderen an den Start. So startete erst am 17. Juni das neue X7, welches als erstes Smartphone über das upgadatete Symbian-System "Anna" verfügt. Nun setzen die Finnen noch einmal nach. Mit drei neuen, günstigen Handys und einem ungewöhnlichen Flaggschiff-Modell (N9) sollen Kunden zurückgewonnen werden.

nokia_n9_1.jpg © Nokia
Top-Ausstattung, cooler Look und neues Betriebssystem.

MeeGo statt Symbian
Highlight des neuen Top-Modells N9 ist sein 3,9 Zoll großer berührungsempfindlicher Bildschirm, der fast die gesamte Oberfläche ausfüllt.  Neben dem Design sollen davon auch die Bedienung und die Wiedergabe von Videos oder Fotos profitieren. So gibt es außer dem Lautsprecherregler und dem Auslöser für die Kamera keine mechanischen Tasten mehr. Im Gegensatz zu den anderen Nokia-Smartphones setzt das N9 nicht auf Symbian sondern auf das Betriebssystem MeeGo, welches Nokia gemeinsam mit Intel entwickelt hat. Weiters verfügt das Top-Smartphone laut dem Hersteller über eine 8 MP-Kamera inklusive Blitz, Autofokus und Carl-Zeiss-Optik auf der Rückseite, mit der auch HD-Videos aufgezeichnet werden können. Beim Bildschirm handelt es sich um ein hochauflösendes AMOLED-Display (854x480 Pixel). Für eine ordentliche Rechensleistung sorgt ein 1 GHz Prozessor (OMAP3630), der bei der Grafik von der PowerVR SGX530 GPU unterstützt wird. Der 1 GB große Arbeitsspeicher dürfte ebenfalls allen Anforderungen gerecht werden. Der interne Speicher fasst je nach Modell 16 oder 64 GB.

 

Quad-Band-GSM, Bluetooth 2.1, GPS, NFC-Chip (für bargeldloses Zahlen), GPS-Empfänger, Kompass, 3,5mm Klinkenstecker und WLAN (a/b/g/n) runden die hervorragende Hardware-Ausstattung ab.

Wann das N9 genau auf den Markt kommt, steht wie der Preis noch nicht fest. Es soll aber noch in diesem Jahr starten.

nokia_n9_2.jpg © Nokia
Das N9-Display nimmt nahezu die gesamte Frontseite ein.

Billig-Handys
Zusätzlich will Nokia im kommenden Quartal mit dem C2 wieder Marktanteile bei günstigeren Telefonen zurückerobern. Die internetfähigen Handys der Modellreihe sollen ab 75 Euro kosten. Das Smartphone kommt in drei Varianten - Nokia C2-02, Nokia C2-O3 und Nokia C2-06.- auf den Markt. Bei der Ausstattung setzt das Das C2-03 auf eine Kombination aus mechanischer Tastatur und Touchscreen. Optional gibt es die Geräte auch als Dual-SIM-Modelle.

Wie viel die Modelloffensive gegen die starken Konkurrenten (Apple und Google) ausrichtet, bleibt abzuwarten. Anfang 2012 kommen dann die ersten Nokia-Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 7.

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