Smartphone-Boom  auf neuem Höhepunkt

Absatz verdoppelt

© Samsung/Nokia/HTC/Dell

Smartphone-Boom auf neuem Höhepunkt

Die Nachfrage nach leistungsfähigen Smartphones beflügelt weiterhin den Markt der Mobiltelefone. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner hat sich der Absatz im dritten Quartal des Jahres mit einem Zuwachs von 96 Prozent weltweit fast verdoppelt.

Smartphones machen inzwischen 19,3 Prozent des gesamten Handy-Marktes aus, der im gleichen Zeitraum um 35 Prozent auf 417 Millionen verkaufte Mobiltelefone anzog. Damit das auch so bleibt, bringen die Mobilfunker vor Weihnachen viele neue Angebote auf den Markt.

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Das iPhone 4 gibt es bald auch bei "3" und A1.

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HTC HD7: Windows Phone 7-Flaggschiff von HTC.

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HTC Desire Z mit Android 2.2 und mechanischer Tastatur.

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Der Desire HD setzt auch auf Android 2.2 und ein riesiges Touch-Display.

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Das Mozart ist ebenfalls ein neues WP7-Handy von HTC.

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Der HTC Trophy ist das Einsteiger-Handy in die WP7-Welt.

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Mit dem Omnia 7 hat Samsung einen harten Konkurrenten für das iPhone 4 und den HD7.

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Dells Venue Pro wird es wohl vor Weihnachten nicht mehr zu uns schaffen.

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Das LG Optimus 7 ist bereits erhältlich.

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Nokias Antwort auf das iPhone 4 heißt N8 und glänzt mit einer 12 MP Kamera.

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Mit dem E7 will Nokia Business-Kunden ansprechen.

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Das C6 ist ein neues Einsteiger-Smartphone inklusive ausschiebbarer Tastatur.

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Mit dem C7 kommt in Kürze ein neues Mittelklasse-Smartphone von Nokia auf den Markt.

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Der Smartphone-Boom ist bei der Wettbewerbssituation in Österreich für die Mobilfunker nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch. Denn der Trend zum Surfen am Handy belastet die Mobilfunknetze und die Handys sind weit teurer als herkömmliche Endgeräte, werden aber trotzdem um 0 oder 1 Euro bei Vertragsbindung verkauft. "15 bis 20 Euro für ein Komplett-Tarifpaket und dazu ein Gratishandy, das kann sich nie rechnen", so der heimische Chef von T-Mobile Robert Chvatal in Anspielung auf Angebote des Mitbewerbers "3". Aber "3" werde dies auf die Dauer auch nicht durchhalten können. Immerhin habe T-Mobile heuer rund 100 Mio. Euro in den Netzausbau investiert, um dem gestiegenen Datenverkehr gerecht zu werden. Und dies müsse auch refinanziert werden, gibt Chvatal zu bedenken.

Größte Gewinner sind Google und Apple
Googles Android ist unter den Handy- und Smartphone-Betriebssystemen die einzige Plattform, die massiv zugelegt hat. Der Marktanteil von Android bei den Smartphones stieg den Gartner-Zahlen zufolge von 3,5 Prozent noch ein Jahr zuvor auf 25,5 Prozent. Apple konnte seinen iPhone-Absatz auf 13,5 Millionen iPhones fast verdoppeln und erzielt nun einen Marktanteil von 16,7 Prozent im Smartphone-Segment. Allein T-Mobile hat in Österreich bisher 200.000 iPhones verkauft. Nimmt man alle Handys als Berechnungsgrundlage, liegt Apple nun mit einem Marktanteil von 3,2 Prozent auf dem vierten Platz und verdrängte den Blackberry-Hersteller RIM auf Platz 5.

Nokia bleibt (noch) vorn
Marktführer im Geschäft mit Mobiltelefonen ist mit Abstand Nokia, doch die Vorherrschaft des der finnischen Hersteller schwindet weiterhin dramatisch. Gemessen an den weltweiten Abverkäufen sackte der Marktanteil bei den Handys von 36,7 Prozent ein Jahr zuvor auf 28,2 Prozent. Auch bei den Smartphones ist Nokia noch Marktführer. Allerdings schrumpfte der Anteil von Nokias Symbian von 44,6 auf 36,6 Prozent.

Unter den Hardware-Herstellern haben alle drei weltweit führenden Unternehmen Federn lassen müssen. Neben Nokia sackten auch die Marktanteile von Samsung (von 19,6 auf 17,2 Prozent) und LG (von 10,3 auf 6,6 Prozent) ab. HTC (aktuell Platz vier) konnte seine Verkaufszahlen hingegen enorm steigern.

Heimische Umfrage
Chvatal präsentierte am Mittwoch zudem eine Umfrage unter 500 Handynutzern, wonach die Anbieter Nokia, Apple und Samsung den Markt hierzulande beherrschen. Wobei Nokia bei den Männern und das iPhone bei den Frauen punktet. Die meistgenutzte mobile Internetanwendung sind laut Karmasin-Umfrage Suchmaschinen. Die meisten Apps haben iPhone-User installiert. Die "Apple-Girls & -Boys" sind es auch, die ihr Handy für was besonderes halten, zeigt die Umfrage.

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